Infos aus dem Eichsfeld, den Nachbarkreisen und mehr

Autor: Ilka Kühn (Seite 598 von 870)

Erste Hilfstransporte kommen zurück

Eine Unterkunft für verzweifelte Menschen aus der Ukraine im Polnischen Przemysl. Sie alle hoffen, dass sie mit ihren Familien wieder zusammenkommen. Foto: Philipp Müller

Es sind dramatische Szenen, die sich an der ukrainisch-polnischen Grenze abspielen. Auf der einen Seite verzweifelte Menschen, die aus dem Kriegsgebiet in der Ukraine kommen und von ihren Vätern und Männern sich trennen mussten. Auf der anderen sind es auf der Polnischen Seite Leute, die ihnen beistehen, die alles versuchen, damit die Flüchtlinge versorgt werden können.

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Hentrich-Schule beim 24. Schülerkochpokal Thüringens wieder mit dabei

Die Schülerinnen mit Anja Fiedler (li.) und Evelyn Rudolph (re.). Wann sie sich zum Kochen treffen können, ist noch unklar wegen der Corona-Bestimmungen für Schulen. Foto: Ilka Kühn

Leinefelde. „Die Leinefelder Lämmerschwänze“ von der Regelschule „Konrad
Hentrich“ gehen beim 24. Schülerkochpokal Thüringen wieder mit an den Start. Die
Stadtwerke Leinefelde-Worbis GmbH sind wieder als Teampate im Wettbewerb dabei.

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Bei Corona Inzidenz 2000 überschritten

Die Karte mit Stand von gestern.

Die aktuellen Corona-Zahlen im Landkreis Eichsfeld bestätigen, die Pandemie ist nicht vorbei. Heute haben wir eine 7-Tagesinzidenz von 2 050 und innerhalb von 24 Stunden 384 Neuinfizierte. 4420 Corona-Infizierte gibt es derzeit im Landkreis Eichsfeld.

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Spendenkonto eingerichtet

Die neugegründete Arbeitsgruppe, auch Bürgermeister Marko Grosa gehört dazu (nicht im Bild). Foto: Stadtverwaltung

In dieser Woche hatten die Bürgermeister der Städte Leinefelde-Worbis, Heilbad Heiligenstadt und Dingelstädt aufgerufen, wer Flüchtlinge aus der Ukraine aufnehmen könnte, solle sich melden. Der Aufruf blieb nicht unverhallt, bis vorgestern gab es schon über 30 Zusagen für Unterkünfte unterschiedlichster Größenordnungen, so René Weißbach von der Pressestelle Leinefelde-Worbis.

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Hilfsangebote auch in Duderstadt

„Die schrecklichen Bilder aus der Ukraine reißen nicht ab. Immer mehr Menschen fliehen aus den Kriegsgebieten. In dieser Situation bereiten sich die Städte intensiv darauf vor, Geflüchtete unterzubringen. Einrichtungen für Flüchtlinge werden
vorbereitet und ausgebaut. Gleichzeitig sammeln Hilfsorganisationen und Engagierte Geld und Sachspenden – die Städte unterstützen dieses Engagement, um den Vertriebenen, aber auch den Menschen in der Kriegsregion zu helfen“, so der Deutsche Städtetag.

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In nur einer Nacht änderte sich ihr Leben

Unterkunft in einer Turnhalle in Przemysl. Foto: Philipp Müller

Jeden Tag fahren vom Eichsfeld und anderen Regionen Hilfstransporte nach Polen, um von dort aus den Menschen in der Ukraine zu helfen. Tausende stehen in der eisigen Kälte tagelang an der Grenze, um nach Polen in Sicherheit zu kommen. Die Menschen in den polnischen Grenzgebieten sind überaus hilfsbereit. Erste Fotos erreichten uns heute von Philipp Müller von der Leinefelder Firma Garant:

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Rettungshubschrauber für Radfahrerin

Großbartloff. Mit dem Rettungshubschrauber kam am Donnerstagnachmittag eine Radfahrerin in Großbartloff ins Krankenhaus. Die 29-jährige Frau war mit ihrem E-Bike auf einem Waldweg zwischen Effelder und Großbartloff unterwegs, als sie plötzlich stürzte. Auf Grund der schweren Verletzungen wurde der Rettungshubschrauber angefordert. Warum die Frau stürzte, ist noch unklar.

Tierschutzbund begrüßt Verbot des Touchierens

Nach der Diskussion um die Anschuldigungen gegen Springreiter Ludger Beerbaum hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) entschieden, die umstrittene Trainingsmethode des Touchierens zu verbieten. Beerbaum hatte gegen die Vorwürfe, er habe bei seinen Pferden das verbotene Barren angewandt, argumentiert, dass es sich lediglich um erlaubtes Touchieren gehandelt habe. Dr. Esther Müller, Geschäftsführerin Wissenschaft beim Deutschen Tierschutzbund, kommentiert:

„Die Entscheidung der FN ist richtig und war lange überfällig. Aus Tierschutzsicht ist neben dem Barren auch das Touchieren klar abzulehnen, das haben wir immer deutlich gemacht.

Der Übergang zwischen den beiden Methoden ist fließend und nicht trennbar. Ob ein Pferd beim Springen an den Beinen berührt wird oder dort einen Schlag erhält, war noch nie kontrollierbar. Mit diesem Verbot wird deshalb endlich konsequent ein bisher bestehendes Schlupfloch für die Anwendung tierschutzwidriger Methoden im Pferdesport geschlossen. Und auch beim Touchieren waren die psychischen Folgen für Pferde nie zu unterschätzen, die lernen, ihren eigenen Fähigkeiten nicht trauen zu können.

Das Verbot gibt Hoffnung, dass die Arbeit der Kommission für Ausbildungsmethoden zukünftig auch zum Verbot weiterer tierschutzrelevanter Trainingsmethoden führt, wie beispielsweise der Rollkur. Für diese bestehen bislang ebenfalls nur halbherzige, nicht kontrollierbare Einschränkungen.“

Jugend-Gottesdienst zur Fastenzeit

Birkungen. In der Birkunger Kirche „St. Johannes der Täufer“ trafen sich am Abend die diesjährigen Firmlinge der Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena. Die Pfarrgemeinde hat insgesamt sieben Kirchorte. In jedem Monat bereiten die jungen Leute eines Kirchortes diesen Jugend-Gottesdienst in Vorbereitung auf die Firmung vor. Gestern waren es die Birkunger.

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Umweltinstitut: Gefahr einer atomaren Eskalation

Vom russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind bereits mehrere Atomanlagen des Landes betroffen, darunter Europas leistungsstärkstes Atomkraftwerk Saporischschja und die Reaktorruine in Tschernobyl. In Kiew wurde zudem nach Angaben der Atomaufsichtsbehörde IAEA ein Lager mit radioaktiven Abfällen mit Granaten beschossen, eine ähnliche Einrichtung wurde in Charkiw getroffen [1].

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