Ausgebrochene Rinder hielten Polizei in Atem

Fünf ausgebrochene Rinder haben die Polizei in Göttingen gestern über mehrere Stunden in Atem gehalten. Menschen wurden nicht verletzt. Ein Tierarzt konnte schließlich vier Tiere mit einem Spezialgewehr betäuben und so außer Gefecht setzen. Das noch verbliebene Rind ließ sich hingegen weder einfangen noch überwältigen.

Es musste am Nachmittag aus gefahrenabwehrenden Gründen in der Nähe der Otto-Hahn-Straße von dem Tierarzt mit einem Jagdgewehr erlegt werden.

Die Herde war auf noch ungeklärte Weise von ihrer rund sechzehn Kilometer entfernten Weide bei Landolfshausen (Landkreis Göttingen) entkommen. Gegen 10.50 Uhr sichteten Anwohner die Rinder dann erstmals im Göttinger Stadtteil Nikolausberg. Auf der Straße oder am Fahrbahnrand liefen die Tiere von dort weiter bis tief ins Weender Altdorf hinein. Infolgedessen kam es zu zeitweisen Straßensperrungen.

Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen im Einsatz.

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