Leinefelde. Mit einer Feierstunde ist das neue Landhaus Leinefelder Hof offiziell eröffnet worden. In unmittelbarer Nachbarschaft zur derzeitigen Landesgartenschau ist ein modernes Pflegeheim entstanden, das künftig rund 55 Senioren ein neues Zuhause bieten soll.

Chantal Ostermann von der Geschäftsleitung betonte bei der Eröffnung die enge Verbindung des Unternehmens zur Region. Bereits seit vielen Jahren sei man unter anderem mit dem Victor’s Residenz-Hotel in Teistungen, dem dortigen Landhaus und der Pro-Seniore-Einrichtung in Leinefelde im Eichsfeld verwurzelt. Mit dem neuen Landhaus Leinefelder Hof werde diese Verbundenheit weiter gestärkt.








Das Haus solle moderne Pflege mit Tradition, Regionalität und Nachhaltigkeit verbinden und zugleich ein Ort der Gemeinschaft sein. Zum Angebot gehören neben der pflegerischen Versorgung auch medizinische und therapeutische Leistungen sowie Veranstaltungen im „Club der schönen Momente“. Dabei soll sich das Landhaus ausdrücklich auch für Menschen aus der Region öffnen. Ziel sei ein Haus, das Begegnungen ermöglicht und das gesellschaftliche Leben in Leinefelde-Worbis bereichert.
Ein besonderer Dank galt dem gesamten Team um Residenzleiterin Antje Rudolf und Pflegedienstleiterin Frau Stadelmaier. Die Mitarbeiter in Pflege, Betreuung, Hauswirtschaft, Verwaltung und Haustechnik seien das Herz des Hauses. Sie hätten in den vergangenen Wochen mit großem Einsatz die Voraussetzungen für die Eröffnung geschaffen.
Residenzleiterin Antje Rudolph machte in ihrer Ansprache deutlich, dass ein Pflegeheim mehr sein müsse als ein funktionales Gebäude. „Ein Haus kann man bauen, ein Zuhause entsteht durch Menschen“, sagte sie. Im Mittelpunkt stünden nicht Zahlen oder Konzepte, sondern die Bewohner, ihre Lebensgeschichten, ihre Würde und ihre Lebensqualität.
Antje Rudolph ist selbst ausgebildete Pflegefachkraft und kennt nach eigenen Worten den Früh-, Spät- und Nachtdienst ebenso wie die Verantwortung und die Gespräche mit Angehörigen. Gerade die kleinen Momente seien im Pflegeberuf häufig die größten: ein Lächeln, ein dankbarer Blick oder das Gefühl, einem Menschen ein Stück Lebensqualität geschenkt zu haben.
Das neue Gebäude wurde in nachhaltiger Holzbauweise errichtet. Chantal Ostermann würdigte dabei die Arbeit der beteiligten Firmen, Planer und Kooperationspartner. Das Gebäude habe für seine nachhaltige Bauweise bereits eine Auszeichnung erhalten.
Auch Bürgermeister Christian Zwingmann hob die besondere Lage des Landhauses in der Leinefelder Südstadt hervor. Die Nähe zur Landesgartenschau ermögliche den Bewohnern Teilhabe an Natur, Begegnung und kulturellem Leben direkt vor der Haustür. Entstanden sei ein Ort, der Ruhe, Gemeinschaft und Teilhabe miteinander verbinde.
Das neue Landhaus stehe zugleich für eine positive Entwicklung der Stadt. Moderne Pflegeangebote, eine barrierefreie Infrastruktur, kurze Wege und eine gute Anbindung seien wichtige Voraussetzungen für ein lebenswertes Wohnumfeld im Alter. Den Bewohnern wünschte Christian Zwingmann ein gutes Ankommen, viele schöne Begegnungen und eine erfüllte Zeit in ihrem neuen Zuhause.
Pfarrer Burmeister segnete das Haus und reflektierte, was eigentlich Segen ist. Es seien Begnungen in guten und schwierigen Zeiten.
Mit der symbolischen Übergabe des Schlüssels an das Leitungsteam begann schließlich auch offiziell die Geschichte des Landhauses Leinefelder Hof.
Ilka Kühn

