Ende 2022 soll der Verkehr rollen

Die im Bau befindliche Brücke an der künftigen Anschlussstelle Leinefelde. Foto: DEGES

An der Ortsumgehung Kallmerode wird fleißig weiter gebaut. Das Projekt liegt im Zeitplan, so ein Sprecher der DEGES. Vorgesehen ist die Verkehrsfreigabe der B 247 weiterhin für Ende 2022.

Abgeschlossen sind die umfangreichen Erdbauarbeiten zur Herstellung der Einschnitte und Böschungen. Soweit möglich wurde abgetragener Oberboden vor Ort wiederverwendet. Aktuell läuft der Streckenbau, außerdem werden südöstlich von Kallmerode die Arbeiten zum Bau der Anschlussstelle durchgeführt.

Im Zuge der Ortsumgehung Kallmerode sind vier Brückenbauwerke zu errichten. Bereits fertiggestellt sind die Brücke im Zuge der Ortsumgehung über den Kleiweg, die Brücke im Zuge des Reifensteiner Weges über die Ortsumgehung und die Brücke im Zuge des Wirtschaftsweges „Am Kirchberg“ über die Ortsumgehung. Restleistungen wie z. B. Pflasterarbeiten und Böschungstreppen an den Bauwerken werden im Zuge des Streckenbaus realisiert. An der Anschlussstelle Leinefelde läuft der Bau der Brücke BW 03, die später den Verkehr auf der künftigen Landesstraße 3080 (heutige B 247) über die neue Ortsumgehung führen wird, sowie die beidseitige Verbreiterung des bestehenden Brückenbauwerks BW 541 im Zuge der L 3080 über die Ohne.

Die Trasse der künftigen Ortsumgehung Kallmerode. Foto: DEGES

In den nächsten Wochen und Monaten liegt der Fokus auf der Fortführung des Streckenbaus auf der Trasse der neuen B 247. Im März werden dazu die Asphaltarbeiten im südlichen Bereich des Dingelstädter Stadtwaldes auf einer Länge von ca. 1,0 km beginnen, bevor im weiteren Verlauf die Neubautrasse in Richtung Leinefelde asphaltiert wird. Im Anschluss folgen die Ausstattungsgewerke (Schutzeinrichtungen, Markierung, Beschilderung). Nach der Verkehrsfreigabe werden die Anschlussstelle Kallmerode fertiggestellt sowie anderweitige Restleistungen, wie z. B. Rückbaumaßnahmen und Wegebau, ausgeführt.

Die Baukosten für die rund 5,5 km lange Ortsumgehung belaufen sich auf ca. 30 Mio. Euro und werden vollständig vom Bund getragen.

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