Viele Themen in Beuren angesprochen

Verabschiedet aus dem Ortsteilrat Beuren wurde Julian Hunold. Fotos: Ilka Kühn

Beurens Bürgermeister Uwe Kaufhold hatte in der jüngsten Sitzung des Ortsteilrates viel zu berichten. Von der Entwicklung des neuen Wohngebietes bis hin zum Denkmalgeschützten Ortskern. Auch die Entwicklung der Einwohnerzahlen spielte eine Rolle. Bevor es mit der Sitzung aber richtig losging, gab es noch ein paar Blumensträuße, ein Präsent und die Vereidigung eines neuen alten Ratsmitgliedes.

Uwe Kaufhold begrüßte herzlich in der Runde Katja Bernhard, die neue Ortsbetreuerin und Claudia Heddergott (im Foto re.), die neue Schriftführerin aus der Stadtverwaltung. Seinen herzlichsten Dank für die jahrelange Begleitung der Sitzungen als Schriftführerin sprach der Ortsbürgermeister Annalena Berthold (im Foto li.) aus. Ein Ratsmitglied wurde feierlich verabschiedet: Julian Hunold. Aus privaten Gründen zieht er aus Beuren weg. Als Nachrücker nimmt Matthias Saul seinen Platz ein, er war bereits schon einmal Mitglied des Ortsrates. Uwe Kaufhold vereidigte ihn. 

Ist wieder im Ortsteilrat Beuren: Matthias Saul (mitte).

Dann ging es zur Tagesordnung über. Zunächst gab es Mitteilungen des Beuerschen Bürgermeisters, und das waren nicht wenige. Uwe Kaufhold freute sich, dass das Kunze-Konzert auf Burg Scharfenstein sehr gut verlaufen ist. Die Kirmes in Beuren wird voraussichtlich stattfinden. Kirmesausgrabung, Umzug, also alles, was im Freien stattfinden kann. Nach Corona-Bedingungen können nur 150 Leute auf den Saal. Wie das dann geregelt wird, sollen die Kirmesburschen entscheiden.

Auch das Turmblasen soll wieder stattfinden und zwar am 1. Adventswochenende. Wir hoffen, dass die Zahlen nicht wieder extrem hochgehen, so Uwe Kaufhold. Er berichtete auch vom neuen Wohngebiet Bakumer Straße. Die Grundstücke sind jetzt alle weg, es hätten auch alle angefangen zu bauen. Die 30er Zone konnte in diesem Wohngebiet auch durchgesetzt werden. Ein paar Einwohner wollten auch, dass der Burgweg zur 30er Zone wird, aber das ist eine Kreisstraße, da muss der Landkreis es wollen. 

Die Bauarbeiten im Gewerbegebiet sind in vollem Gange. Eigentlich sollte der erste Bauabschnitt im August beendet sein, nun ist es auf Ende September verschoben.

Uwe Kaufhold machte noch weitere Ausführungen, zu Problemen im denkmalgeschützten Ortskern, zum Kriegerdenkmal, dass nun neu auf den Friedhof kommt, zu geplanten Arbeiten am Abwasserkanal bei der “Gurke”. Noch ist nicht klar, wann es losgeht. 

Der Jugendclub ist wieder geöffnet mit Corona Regelung. Manuel Schütze fühlt sich verantwortlich. Es sollten noch weitere junge Leute als Jugendleiter ausgebildet werden. Aber es hat sich bislang nichts getan, erklärte Uwe Kaufhold. 

Zur Mitwirkungspflicht von Senioren hat es eine Gesetzesänderung gegeben. Beuren hatte Bewerber gesucht und Hubert Thume hat sich gemeldet. Er ist nun stellvertretender Seniorenbeirat der Stadt.

Im Ort sind neue Papiercontainer aufgestellt worden. Auch zwei Papierkörbe sowie eine sogenannte Waldschenke sollen folgen. Im Frühjahr wurde beschlossen, die Schaukästen bei der Kirche zu erneuern. Vor ein paar Tagen konnten sie jetzt erneuert werden. Das Geld für die neuen Schaukästen ist beim letzten Turmblasen zusammengekommen. 

Sie brachten die neuen Schaukästen an. Von links: Georg Hase, Uwe Kaufhold, Joachim Schönekäs und Jens Berthold. Foto: Ilka Kühn

Sie machten die neuen Schaukästen an: Von links: Georg Hase, Uwe Kaufhold, Joachim Schönekäs und Jens Berthold.

An Beschlüssen standen nur zwei auf der Tagesordnung, die führten aber zu Diskussionen, da deren Inhalt nicht ganz klar war. Es ging um den den Aufstellungsbeschluss und Satzungsbeschluss über eine Veränderungssperre zur Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 153 „Gemeindesaal zum Burgtor“. Er dient dazu, damit das Privathaus nicht an Fremde veräußert wird. Später könnte hier vielleicht einmal ein Vereinshaus sein. Darüber muss aber erst der Stadtrat noch entscheiden. Der Ortsrat hat den Beschluss schon gefasst.

In der Sachdarstellung des Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanes Nr. 153 „Gemeindesaal zum Burgtor“, OT Beuren, heißt es:

Um den Fortbestand und die Entwicklung des Gemeindesaals in Beuren am Standort entlang der Halle-Kasseler-Straße 12/13 zu sichern, beabsichtigt die Stadt Leinefelde-Worbis auf den Flurstücken 134/4; 1153/133; 133/9, Flur 5 die bauordnungsrechtlichen Voraussetzungen für die Sicherung und Weiterentwicklung des Standortes zu schaffen.

Der Stadtrat entscheidet in seiner nächsten Sitzung auch darüber, ob die Landesgartenschau erst im Jahr 2025 in Leinefelde stattfinden wird. In der Ortsteilratssitzung Beuren wurde bereits davon gesprochen.

Ein dringendes Anliegen hatte Uwe Kaufhold noch: die Beschilderung des Radweges ist nicht ganz eindeutig. Das müsste noch geändert werden.

Ilka Kühn