Sind gekeimte Kartoffeln noch essbar?

Wie bleibt Brot länger frisch? Welche Obstsorten sollten nicht in einer Schale lagern? Die Verbraucherzentrale Thüringen beantwortet Ihre Fragen rund um das Thema Lebensmittelverschwendung. Die Aktion ist Teil der bundesweiten Woche „Deutschland rettet Lebensmittel“ vom 29. September bis 6. Oktober.

Viele Lebensmittel landen im Müll, obwohl sie dort nicht hingehören. Dazu zählen auch gekeimte Kartoffeln. Dabei können diese guten Gewissens noch gegessen werden, wenn die kleinen Triebe großzügig entfernt werden. „Erst bei längeren Trieben steigt der Solanin-Gehalt der Kartoffel so stark, dass diese nicht mehr gegessen werden sollten. Das gleiche gilt für stark ergrünte Kartoffeln“, sagt Tina Hanke, Fachberaterin Lebensmittel und Ernährung der Verbraucherzentrale Thüringen. Solanin wird natürlicherweise von Nachtschattengewächsen wie Tomaten oder Kartoffeln als Abwehrstoff gegen Fraßfeinde gebildet. Es kann bei Menschen Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Erbrechen verursachen.

Wir beantworten ihre Fragen

 „Das schimmlige Stück Brot schneide ich einfach weg“ oder: „Tomaten gehören auf keinen Fall in den Kühlschrank“: Im Alltag ergeben sich immer wieder Fragen rund um die Themen Lagerung, Haltbarkeit und das Wegwerfen von Lebensmitteln.

Was beschäftigt Sie im Alltag? Wir möchten es wissen! Schreiben Sie uns eine kurze E-Mail mit dem Betreff „Lebensmittelverschwendung“ und Ihrer Frage an ernaehrung@vzth.de

Die Antworten auf die häufigsten Fragen veröffentlicht die Verbraucherzentrale am Ende der Aktionswoche am 6. Oktober.