Sie sind da, wenn andere Halt brauchen

Constance Hunold dankte im Auftrag ihres Teams herzlich für die Spende von Evelyn Rudolph (re.) von der SWL. Foto: Ilka Kühn

Birkungen. Es kommt nicht darauf an, was wir äußerlich in der Welt leisten, sondern was wir menschlich geben, in allen Lagen. (Albert Schweitzer) – Die Ehrenamtlichen im Ambulanten Kinder- und Jugendhospiz „hope“ beherzigen das jeden Tag. Sie sind da, wenn schwerkranke Kinder, Jugendliche aber auch deren Angehörige einen Halt brauchen. Davon erfuhr auch Evelyn Rudolph, Geschäftsführerin der Stadtwerke Leinefelde-Worbis und brachte eine Spende nach Birkungen.

Die Freude dort war sehr groß.Constance Hunold ist es sehr wichtig, mit Spendern persönlich in Kontakt zu kommen, sie kennenzulernen und um ihnen auch persönlich zu danken. So erfahren die Spender auch, was es Neues im Hospiz gibt. Die SWL-Chefin Evelyn Rudolph war sehr erstaunt, was alles zum Hospizdienst zählt, wie breit er gefächert ist. 

Derzeit hat das Ambulantes Hospiz- und Palliativzentrum Eichsfeld mit Sitz in Birkungen rund 80 Ehrenamtliche. 25 neue haben sich angemeldet, die sich im kommenden Jahr ausbilden lassen wollen. Sie alle sind im Einsatz in den betreffenden Familien. Diese Tätigkeit ist Vertrauenssache. Da muss alles stimmen, denn die Familien erleben den Alltag nicht so, wie Familien mit gesunden Kindern. Aber es ist auch ein Beistehen bei Trauer, wenn Kindern beispielsweise Mama oder Papa verloren haben. Bei hope ist immer jemand da für sie, auch für die anderen Familienmitglieder. 

Je mehr man über die Arbeit des Hospizdienstes erfährt, desto mehr Respekt zollt man den Frauen und Männern. Das ging auch Evelyn Rudolph so: “Wir sind begeistert von dem Engagement, mit dem sich Ihre Mitarbeiterinnen und Ehrenamtliche um das Wohl ihrer Mitbürger kümmern und sich besonders der kranken Kinder und deren Familien annehmen. Das wollen wir unterstützen und mit unserer Spende denen helfen, die besonders kämpfen müssen. Die Stadtwerke sind mit der Region und den Menschen im Eichsfeld eng verbunden. Regionalen Vereinen und gemeinnützigen Einrichtungen oder Initiativen greifen wir deshalb regelmäßig finanziell unter die Arme. So vergeben wir seit vielen Jahren Spendenmittel und bevorzugen hier Projekte aus dem Kinder- und Jugendbereich. Wir folgen gerne Ihrer Bitte um eine finanzielle Unterstützung für Ihr Hospiz.”

Constance Hunold versicherte der SWL-Geschäftsführerin, dass die Spende von 800 Euro gut angelegt wird für die Kinder und Jugendlichen. Gerade jetzt sind die Weihnachtsvorbereitungen abgeschlossen. Einige der über 60 schwerkranken Kinder haben daran mitgewirkt und ein Leporello mit angefertigt, wo sie abgebildet sind und ihre Gedanken äußern. Das sollen die Spender erhalten. So konnte auch Evelyn Rudolph mit diesem besonderen Geschenk nach Hause fahren. Dass sie und die SWL nun in den Kreis der Hospiz-Familie aufgenommen worden sind, erfüllte sie mit besonderer Freude. 

Ilka Kühn

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