Worbis. In der Ortsteilratsitzung gestern Abend ging es sehr sachlich zu. Bürger schilderten ihre Probleme und hoffen auf eine Lösung, wie beispielsweise Stefan Bechmann und Vivien Frank.
Stefan Bechmann zur Breitenbacher Straße
Stefan Bechmann kritisierte den schlechten Zustand der Breitenbacher Straße. Die Fahrbahn sei ein Flickenteppich mit zahlreichen Unebenheiten. Besonders der starke Schwerlastverkehr belaste die Anwohner. Zudem verwies er auf die inzwischen vier Bushaltestellen entlang der Straße.
Er forderte Tempo 30 und eine Sanierung mit lärmarmem Asphalt. Dabei berief er sich auf den Lärmaktionsplan der Stadt, der für die Breitenbacher Straße eine hohe Belastung und eine vorrangige Umsetzung von Maßnahmen ausweise.
Ein gemeinsames Schreiben vom 25. Mai sei bislang unbeantwortet geblieben. Bei einer telefonischen Nachfrage im Juli habe das Bauamt eine Antwort angekündigt. Auch der Ortsteilbürgermeister habe dort bereits wegen des Anliegens nachgefragt.
Dass eine grundlegende Sanierung teuer sei, könne Stefan nachvollziehen. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung halte er jedoch für kurzfristig umsetzbar. Das zwischenzeitliche Verschließen von Rissen sei lediglich eine vorübergehende Verbesserung.
Vivien Frank zum Regenwasser auf ihrem Grundstück
Vivien Frank schilderte ein erhebliches Entwässerungsproblem. Bei starken Niederschlägen fließe Oberflächenwasser von der Straße auf ihr Grundstück. Hinter dem Haus bilde sich ein regelrechter See. Durchfahrende Busse und Lastwagen schleuderten zusätzlich Wasser in die Einfahrt.
In der Wortmeldung wurde außerdem beschrieben, dass sich die Fahrbahn vor ihrem Grundstück abgesenkt habe und das Wasser deshalb den Gully nicht mehr erreiche. Die beiden Familien reinigten die Gullydeckel regelmäßig selbst.
Vivien Frank habe bereits bauliche Schutzmaßnahmen auf ihrem Grundstück vorgenommen. Seit etwa zwei Jahren werde sie zwischen verschiedenen Stellen weiterverwiesen, darunter Stadtverwaltung, Bauhof und Wasserwerke. Trotz angekündigter Besichtigungen sei bislang niemand gekommen. Fotos und Videos belegten die Situation. Sie bat um einen zuständigen Ansprechpartner und konkrete Hilfe.
Ilka Kühn


