Literatur übers Eichsfeld

Der Historiker, Autor und Leiter des Eichsfeldmuseums, Dr. Torsten W. Müller, präsentiert n diesem reich bebilderten Band schlaglichtartig 55 außergewöhnliche Menschen, Orte und Ereignisse, die Geschichte schrieben, Impulse verliehen und diese beeindruckende Kulturlandschaft bis heute prägen.

Das Buch ist im Sutton Verlag erschienen. Inhaltlich wird ein großer Bogen gespannt. Nr. 1 erklärt, wie das Eichsfeld christlich wurde und bei 55 geht es um die Kirmes. Dazwischen liegen viele interessante Themen.

So beschreibt der Autor auch ein ganz wichtiges Kapitel des Eichsfeldes: die Papierherstellung. 1604 wurde bereits in Heiligenstadt das erste Papier hergestellt. Warum sich Heinrich Heine gerade im katholischen Eichsfeld protestantisch taufen ließ erfährt der Leser ebenso wie die Geschichte um die Brüder Grimm. Warum Leinefelde als Klein-Leipzig beschrieben wird und als Knotenpunkt des Eichsfeldes galt, wird in Nr. 24 beschrieben.

Dr. Torsten W. Müller hat aber auch herausgefunden, wer das erste Auto im Eichsfeld fuhr, welche berühmten Leute aus dem Eichsfeld stammen, wie beispielsweise der Erfinder der Kaffeemaschine.

In diesem 120 Seiten umfassenden Eichsfeldband wird deutlich, dass die Region mehr zu bieten hat, als nur Stracke und Feldgiecker.

ISBN 978-3-96303-170-0 – Preis: 19,90 Euro

Ilka Kühn

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