Initiativkreis lädt zur Gedenkveranstaltung in die Stubenstraße ein
Heilbad Heiligenstadt. Der 9. November gilt in der deutschen Geschichtsschreibung als der Schicksalstag unseres Landes. Gleich fünf Ereignisse in den vergangenen fast zwei Jahrhunderten prägten wie kein anderes Datum die Entwicklung unseres Landes, aber auch in
weiten Teilen die Geschichte unsere Heimatstadt Heilbad Heiligenstadt, so Christian Stützer.
Dies waren leider nicht immer Stunden, die das Zusammenleben unserer Mitbürger
vorangebracht und gefestigt haben, nein es waren zum Teil sehr dunkle Momente.
Genau an einem dieser 9. November brannte auch in unserer Heimatstadt im Jahre
1938 die Synagoge, das Gebetshaus unserer ehemaligen jüdischen Mitbürger.
Auf Grund dessen, möchten wir gemeinsam mit unseren Mitbürgerinnen und Mitbürger
den 88. Jahrestag des in die Geschichtsbücher als Reichspogromnacht
eingegangenen Ereignisses begehen und dies gleichzeitig zum Anlass nehmen, um
derer zu Gedenken, die in dieser dunklen und schrecklichen Zeit des Nationalsozialismus ihre Heimatstadt verlassen mussten.
Wie bereits in den vergangenen Jahren, wird der Initiativkreis „Jüdisches Erbe in Heiligenstadt“ diese Gedenkfeier am Montag, dem 9. November 2026 um 18:30 Uhr am Ort der
ehemaligen Synagoge in der Stubenstraße (Höhe Hausnummer 4) gestalten und
dafür die Verantwortung tragen.
Aus diesem Grund möchten wir die Gelegenheit nutzen und alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Heilbad Heiligenstadt und des Landkreises Eichsfeld ganz herzlich einzuladen mit uns diese Gedenkfeier zu begehen. Der Initiativkreis würde sich sehr freuen, auch in diesem Jahr wieder viele Bürger unserer Heimatstadt und unseres Landkreises, unabhängig von ihrer
politischen oder religiösen Einstellung, zu dieser Gedenkveranstaltung begrüßen zu
dürfen um mit ihnen gemeinsam das Gedenken an unsere ehemalige jüdische
Gemeinde wach zu halten.
Christian Stützer


