Beuren mit vielen Aktivitäten

Uwe Kaufhold (re.) und Marko Grosa hatten viel zu berichten. Foto: Ilka Kühn

Im kleinen Sitzungsraum in Beuren wäre es für die Ortsteilratsitzung viel zu eng gewesen. Zehn interessierte Bürger waren gekommen, um zu hören, was es in Beuren Neues gibt. Und das war eine ganze Menge, wie der Beuersche Bürgermeister Uwe Kaufhold zu berichten wusste. Dazu kamen die interessanten Ausführungen von Stadt-Bürgermeister Marko Grosa.

Bis auf einen erkrankten Ortsrat waren alle Mitglieder anwesend und somit auch beschlussfähig. Zu beschließen gab es allerdings nur ein Thema: die Verteilung der Ortsratsmittel für 2022. Die belaufen sich auf insgesamt 6435 Euro, über die der Ortsteilrat verfügen kann.

Der größte Posten im Haushaltsplan der Stadt für Beuren 2022 ist für das neue Kriegerdenkmal gedacht. Dafür wurden 40 000 Euro eingestellt. Die Betonsäulen sind schon gegossen, das Fundament auf dem Friedhof gemacht. Was noch fehlt, sind die Tafeln mit den Namen der Gefallenen. Diese Tafeln beanspruchen die größte Summe. Für das Kriegerdenkmal wurde auch eine Arbeitsgruppe gegründet. 

Freuen kann sich Beuren über eine gestiegene Einwohnerzahl. Waren es am 31.12.2020 insgesamt 1187 Einwohner, sind es jetzt 1201. In Beuren gäbe es derzeit keine einziges Haus, was leer steht, sagte Uwe Kaufhold. Er erläuterte auch, was sich von Oktober, als sich der Ortsteilrat das letzte Mal getroffen hatte, bis heute getan hat. Von der Baumpflanzaktion am 11.11.2021 an der Kallmeröder Straße und des Baumes vor der Kirche anlässlich der Kirmes. Turmblasen zu Weihnachten musste abgesagt werden, auch die Weihnachtsfeier für Senioren. Aber es gab auch auf Initiative von Kathrin Oberthür einen Malwettbewerb zum Thema Turm, woran sich 60 Kinder beteiligten.

Unschön war der Vandalismus am Sportplatz, wo am Gebäude zum Jahreswechsel Scheiben eingeschlagen, eine Lampe und ein Lautsprecher demoliert wurden. Anzeige bei der Polizei wurde erstattet, aber es gäbe noch kein Hinweis auf die Täter.

Zum Thema Gaststätte Burgtor kam der Hinweis, dass ein neuer Pächter Interesse hätte. Der bisherige hatte seinen Pachtvertrag am 31. Januar beendet. Ob es nun eine Gaststätte mit italienischem oder griechischem Flair wird, wollte der Ortsteilbürgermeister noch nicht verraten, bis zum 4. Februar hatte sich der Interessent Bedenkzeit erbeten. 

Die Zusage vom Kreis ist gekommen, dass die Halle-Kasseler-Straße auf ihrer gesamten Länge eine 30er Zone wird. Es sei jetzt noch eine Frage der Zeit, wann es umgesetzt werden kann. Die kreisliche Straßenbehörde braucht dafür noch ein Schreiben vom Straßenbauamt in Leinefelde (jetzt Landesamt für Bau und Verkehr). 

Wie in jeder Ortsteilratsitzung der Stadt Leinefelde-Worbis war auch die Biotonne Gegenstand der Beratung. Jeder Ort muss sie vorhalten. Begeistert war man in Beuren auch nicht. Standort in Beuren soll der Platz neben dem Papiercontainer am Sportplatz sein. Bloß ob da jemand seine Küchenabfälle hinbringt, ist fraglich. Aber es ist eine Anordnung vom Kreis, da kommt auch Beuren nicht daran vorbei. 

Zu weiteren Infos und Vorhaben in Beuren werden die eichsfeldnachrichten.de noch gesondert berichten.

Ilka Kühn

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