Infos aus dem Eichsfeld, den Nachbarkreisen und mehr

Autor: Ilka Kühn (Seite 652 von 872)

Leitpfosten auf dem Feld entdeckt

Küllstedt. Zwischen Freitag, 12. und Samstag 13. November entfernten Unbekannte zwischen der Ortslage und dem Bahnhof Küllstedt die Leitpfosten. Zeugen entdeckten die Pfosten auf einem Feld. Wer hat im angegebenen Zeitraum Beobachtungen gemacht, die mit dem Herausreißen der Pfosten in Verbindung stehen? Hinweise nimmt die Polizei in Heiligenstadt unter der Telefonnummer 03606/6510, entgegen.

Statistisches zum 1. Advent

Werden in der Adventszeit die Kerzen am Adventskranz oder am Weihnachtsbaum entzündet und Plätzchen oder Stollen duften aus dem Ofen, dann kommt meist besinnliche Weihnachtsstimmung auf. Wenn allerdings das Feuer auf die Zweige übergeht, das Kabel der Lichterkette schmort oder schwarzer Rauch aus der Küche quillt, muss – in glücklicherweise nur seltenen Fällen – die Feuerwehr zu Hilfe gerufen werden.

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Verstärkte Kontrollen zum Wochenende

Mit Wirkung vom 25. November 2021 wurden vom Thüringer Landtag neue Regelungen zur Eindämmung der pandemischen Lage beschlossen. Die Thüringer Polizei steht im engen Austausch mit den kommunalen Behörden. Sie wird die Einhaltung der neuen Regelungen im Bereich aller Landespolizeiinspektionen mit einem verstärkten Kräfteeinsatz überwachen. Weiterlesen

Nachbarkreis: Lagerhalle eines Autohauses abgebrannt

Mühlhausen. Über 30 Kameraden der Feuerwehren Mühlhausen und Görmar waren am Donnerstagabend in der Felchtaer Straße im Einsatz. Gegen 19.40 Uhr brach in einer Lagerhalle, auf dem Gelände eines Autohauses, ein Feuer aus. Mitarbeiter entdeckten den Rauch, nachdem die Hauptsicherung ausgefallen war. Der angerückten Feuerwehr gelang es, eine Ausdehnung des Brandes, der offensichtlich in einem Technikraum seinen Ursprung hatte, zu verhindern. Verletzt wurde niemand. Zur Brandursache sind derzeit noch keine gesicherten Angaben möglich. Der betreffende Raum wurde beschlagnahmt, bis die Spezialisten der Kriminalpolizei die Spurensicherung abgeschlossen haben. Der entstandene Schaden wird auf ca. 100000 Euro geschätzt.

Landfrauen schmückten Adventsbrunnen

Worbis. Festlich geschmückt haben die Worbiser Landfrauen auch in diesem Jahr wieder den Brunnen in der Langen Straße. „Wenn wegen der Corona-Pandemie schon kein Weihnachtsmarkt stattfinden kann, soll auf diese Weise wenigstens ein bisschen Licht und Freude in die Stadt gebracht werden“, sagt Edeltraud Klammer. Weiterlesen

Miet-Weihnachtsbäume voll im Trend

Heinz-Sielmann-Stiftung: Die Müllberge weggeworfener Tannenbäume am Straßenrand alle Jahre wieder nach Weihnachten sind dann doch irgendwie nicht mehr weihnachtlich. Warum Weihnachtsbäume nach ein paar Wochen als Brennmaterial enden müssen, versteht man in Zeiten von Klimawandel und Waldsterben immer weniger.

Das muss nicht so sein: sich seinen Lieblings-Weihnachtsbaum gemütlich auszusuchen, ist immer noch das Schönste vor dem Fest. Noch schöner ist, wenn dieser wieder erfolgreich ausgepflanzt werden kann. Seit ein paar Jahren gibt es bereits den Weihnachtsurwald, ein nachhaltiges Baumschul-Projekt, das in ganz Norddeutschland und Berlin-Brandenburg aktiv ist. Der Baumschulbetrieb von Inhaber Andreas Frädrich hat sich auf Nordmanntannen spezialisiert, die in Baumschulqualität im Topf gezogen wurden und danach nachweislich in Wald-, Wild- und Gartenprojekte ausgepflanzt werden.

weggeworfene Tannenbäume liegen auf der Straße

Ein trauriges Bild: Nach dem Fest enden die ausgedienten Weihnachtsbäume meistens als Brennmaterial. 

Viele haben jedoch keinen Garten und erst recht keinen Wald, in dem man jedes Jahr einen Weihnachtsbaum auspflanzt. Im Weihnachtsurwald kann man sich stattdessen seinen lebenden Weihnachtsbaum mieten, damit er überlebt und nicht achtlos weggeschmissen wird. Im neuen Jahr wird der Weihnachtsbaum zurückgebracht und, wenn alles in Ordnung ist, bekommt man ein kleines Pfand von 10 Euro wieder zurück.

Damit das Einpflanzen auch klappt, müssen die Bäume aber verschult sein. Das bedeutet: im Topf gewachsen und nicht etwa kurz vor Weihnachten aus dem Boden gestochen. „Jeder Tannenbaum, der ausgegraben wurde, kann nicht wieder eingepflanzt werden. Das schafft die Pflanze einfach nicht“, erklärt Frädrich: „Solche falsch getopften Weihnachtsbäume finden sich auch in Baumärkten oder Discountern und sind unseriös.“

 

Tannenbaum im Topf

Es geht auch anders: Im Weihnachtsurwald kann man einen lebenden Weihnachtsbaum mieten. Nach den Feiertagen wird er ausgepflanzt.

Baumschulware ist aufwändig und teuer, denn beispielsweise eine 2 Meter hohe Nordmanntanne wurde in ihren acht Jahren mehrmals umgetopft und gepflegt. Das passiert in computergesteuerten Anlagen, in denen die Bäumchen mit Minischläuchen ganz gezielt gewässert und punktuell gedüngt werden.

Im Weihnachtsurwald können diese Weihnachtsbäume auch für den schmalen Geldbeutel erworben werden. „Bäume, die nicht der gängigen Norm entsprechen, kann man besonders günstig erwerben kann“, erklärt Andreas Frädrich. Er empfiehlt sogar extra krumm gewachsene Bäume. Um so perfekter ein Tannenbaum gewachsen ist, desto verdächtiger: Das ist oft ein Hinweis auf eine pflanzenmittelintensive Behandlung wie Pestizid- oder Glyphosateinsatz.

Neben Nordmanntannen hat der Weihnachtsurwald auch ein kleines Angebot an klimawandel-resistenten Weihnachtsbäumen extra für den naturnahen Garten. So gibt es dieses Jahr Schwarzkiefern als Jungpflanzen und auch das Brandenburger Baumset „Alles im Eimer“ plus Advents-Holzschmuck zum Verschenken. Ein Teil der Erlöse aus dem Weihnachtsurwald in Kremmen geht an die Heinz Sielmann Stiftung, die damit Baumpflanzungen in Sielmanns Naturlandschaft Kyritz-Ruppiner Heide finanziert. „Dort pflanzen wir selbstverständlich nicht die originalen Weihnachtsbäume ein. Die wären nicht standorttypisch. Wir kaufen angepasste Baumarten, mit denen der monotone Kiefernforst zu einem naturnahen Mischwald umgebaut wird“, erläutert Rebecca Oechslein, Landschaftsökologin bei der Heinz Sielmann Stiftung.

Der Weihnachtsurwald auf dem Spargelhof Kremmen (Brandenburg)  hat täglich (26. November bis 24. Dezember 2021) von 11 bis 18 Uhr geöffnet, ab dem 7. Januar 2022 ist die Rückgabe der Mietbäume möglich.

Tote Schafe in Altkleidercontainern

Tierkadaver – Foto: Polizei

Eine böse Überraschung erlebte am Mittwochnachmittag der verantwortliche Fahrer für die Entsorgung von Altkleidercontainern im Eichsfeld. Er entdeckte drei tote Schafe in jeweils einem Altkleidercontainer, auf jeweils einem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in Niederorschel, Heilbad Heiligenstadt und Worbis. Weiterlesen

Schmierereien am Busbahnhof

Dingelstädt. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen zu Schmierereien auf dem Gelände des Busbahnhofes in Dingelstädt. Zwischen Montag, 25. Oktober und Mittwoch, 10. November sowie am Wochenende 13. bis 15. November beschmierten Unbekannte verschiedene Unterstellmöglichkeiten und die Sitzgruppen. Weiterlesen

Auffahrunfall mit drei Autos

Leinefelde. Zu einem Auffahrunfall mit mehreren Fahrzeugen kam es am Mittwochabend gegen 18.30 Uhr in Leinefelde. Ein 29-jähriger Autofahrer musste in der Birkunger Straße verkehrsbedingt halten. Das dahinterfahrende Fahrzeug stoppte ebenfalls. Ein 61-jähriger Mann in seiner Mercedes A-Klasse kam nicht mehr rechtzeitig zum Stehen, fuhr auf den vor ihm haltenden Passat auf und schob diesen auf einen weiteren Passat. Der 61-Jährige und der vor ihm haltende 29-Jährige mussten im Krankenhaus leicht verletzt behandelt werden. Der entstandene Schaden wird auf über 7000 Euro geschätzt.

Verleih von Thüringer Ehrenbriefen

Seit 2005 werden anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamts verdiente Thüringerinnen und Thüringer mit dem Ehrenbrief des Freistaats Thüringen geehrt. Am morgigen Freitag, 26. November 2021, wird Ministerpräsident Ramelow 14 Bürgerinnen und Bürger, die sich seit langem in ganz unterschiedlichen Bereichen – im Sozialen, Politischen oder Gesellschaftlichen – im Freistaat engagieren, auszeichnen. Aus dem Eichsfeld wird Thomas Rothensee aus Bischofferode ausgezeichnet. Weiterlesen

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