Am 18. September live beim „Schwarzen Peter“ in Heuthen:

Im September wieder im Eichsfeld: Micha Rhein, Brian Bosse, Kay Lutter und Albrecht Steinfort (v.li.)

Am 18. September 2021 öffnet   der „Schwarze Peter“ in Heuthen wieder erstmals  seit März 2020 seine Pforten. Als erste Band in diesem Jahr gastiert an diesem Abend „Monomann“ aus Berlin. Kay Lutter und Band spielen die Musik des „Bluessommers“.

Mai 2018 auf dem Saal Eichsfelder Hof mit der einstigen Bassistin von Nr. 13, Christiane Apel.      Foto: Ilka Kühn

Im Mai 2018 war „Monomann“ auf dem Saal in Leinefelde. Daran können sich bestimmt noch viele erinnern, denn es war eine Veranstaltung, die nicht nur sehr gut besucht war, sondern auch viel Beifall fand. Und so werden sicher viele am 18. September beim „Schwarzen Peter“ in Heuthen wieder dabei sein.

Was es mit dieser Tour auf sich hat, das lassen wir Kay Lutter selbst erzählen:
„Bassisten sind schon seltsame Wesen: Sie stehen selbst nicht gern im Mittelpunkt und
genießen ihr Dasein stattdessen lieber im hinteren – und vor allem weniger ausgeleuchtetem – Bereich der Bühne. Sie sind schüchtern, stets in sich gekehrt und
verstecken ihre Talente genau deshalb in der Regel hinter den 4- oder 5 Saiten ihres
oftmals unbeachteten Instruments. Und manchmal schreiben sie eben auch Bücher. So
wie ich: Mein Romandebüt „Bluessommer“ erschien am 8. Mai 2017 .

Im darauffolgenden November startete dann die dazugehörige Lesetour quer durch die Republik. Da es mir als zu langweilig erschien, einfach nur aus einem Buch vorzulesen, in dem eigentlich die Musik der Blues- und Hippieszene der DDR im Mittelpunkt steht, hatte ich mich dazu entschlossen, mir eine Band zur Verstärkung zu holen, um das Ganze auch musikalisch zu untermalen. Von Anfang an mit dabei sind Brian Bosse, Gitarrist und Sänger der Freygangband, Albrecht Steinfort, seines Zeichens Schlagzeuger der Berliner Band Illi Noise und mein langjähriger Freund und Bandkollege Michael Rhein von In Extremo.

Diese Lesereise war von Anfang an als ein zeitlich begrenztes Projekt angelegt, welches
sich nur über ein Jahr erstreckten sollte und führte uns unter anderem durch die
bluesverrückten Hochburgen der Szene in Sachsen, Thüringen, der Altmark und der
Lausitz über Berlin, Hamburg und Wacken bis hinüber nach Hannover, Frankfurt am Main und Köln.

Die Konzertreise: Was bleibt unter dem Strich? Die Musik, denn natürlich hatten wir während unserer Tournee durch die alten und neuen Läden Blut geleckt und beschlossen, noch ein paar Konzerte anzuhängen. Der Bluessommer hatte eben auch bei uns tiefe Spuren hinterlassen und hallte nach – auch nach so vielen Jahren noch. Dass sich die Band Monomann nennt – genau wie die Band meines Bluessommer-Protagonisten Mike – liegt auf der Hand, dass wir vor allem die Musik aus eben jenem kurzen Sommern spielen,
sicherlich auch. Dass wir damit einer Band wie Freygang Tribut zollen, die uns bis heute
prägt und ohne die unsere Geschichte und späteren Karrieren wohl anders verlaufen
wären, wollen wir natürlich nicht verschweigen – Ähnlichkeiten und Parallelen sind bei
Monomann also durchaus erwünscht.“

Karten im Vorverkauf gibts hier: über die Fanseite von “ IN EXTREMO“ und dem Ticketshop Thüringen.

Einlass 20:00 Uhr, Beginn 21:00 Uhr in Heuthen.