25 unterschiedliche Wirkstoffe brauch ein Corona-Patient auf intensiv

Jeden Tag benötigt ein Corona-Patient auf der Intensivstation zahlreiche Infusionen und Medikamente: Etwa 25 unterschiedliche Wirkstoffe wie Herz-Kreislaufmittel, Schmerzmittel und Antibiotika werden eingesetzt. In einem neuen Video zeigen die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen (KVT) und das Thüringer Gesundheitsministerium, was dabei zusammenkommt – und was dagegen hilft: die Impfung.

„Lieber eine Impfung als diesen Medikamentencocktail über mehrere Wochen“, sagt Professor Dr. Michael Hartmann, Direktor der Apotheke am Universitätsklinikum Jena, das sich mit seinen Erfahrungen aus dem stationären Bereich an dem Projekt beteiligt hat.

Das Video, das für die nächsten Wochen als Spot auf YouTube läuft, nimmt eine zentrale Rolle in einer neuen Thüringer Aufmerksamkeitskampagne für die Corona-Schutzimpfung ein. Ziel ist es, die zuletzt nachlassende Impfbereitschaft wieder zu erhöhen. Denn die immer noch hohen Inzidenzen im Freistaat zeigen, dass die Pandemie noch nicht zu Ende ist. Und die Corona-Schutzimpfung ist nach wie vor der beste Schutz vor einem schweren Verlauf.

Nutzerinnen und Nutzern von YouTube wird das Video als Anzeige ausgespielt. Zudem werden drei unterschiedliche, sechssekündige sogenannte Bumper-Spots auf der Online-Videoplattform geschaltet, mit eindeutiger Botschaft: Es reicht – Wir haben genug! 3G, jetzt erst recht – Es gibt genügend Impfstoff für alle.

„Wir haben uns bewusst für kurze Spots und YouTube entschieden, weil wir dort besonders junge Nutzerinnen und Nutzer erreichen können. In jüngeren Generationen fällt die Impfquote nach wie vor niedriger aus als in älteren“, sagt Jörg Mertz, Leiter des Pandemiestabes der KVT.

„Es ist wichtig, jetzt nicht nachzulassen und weiter für die Corona-Schutzimpfung zu werben. Denn nur das Impfen wird uns dauerhaft aus der Pandemie heraushelfen. Ich danke all jenen, die sich bereits impfen lassen haben und rufe weiter alle Thüringerinnen und Thüringer auf, sich solidarisch zu zeigen und impfen zu lassen“, ergänzt Gesundheitsministerin Heike Werner.

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