ZDF-Doku zu Cyber-Crime und Krypto-Währung

Früher wurden Banken überfallen, und die Täter nahmen nur das mit, was sie tragen konnten. Heutzutage geht es bei Cyber-Kriminalität um Milliarden. Die ZDFinfo-Doku „Crypto-Crime – Verbrechen rund um Bitcoin & Co“ beschäftigt sich am Donnerstag, 30. Dezember 2021, 20.15 Uhr in ZDFinfo mit Crypto-Verbrechen, bei denen es um unglaubliche Summen geht und bei denen die Ermittler kaum hinterherkommen. Der Film von Sebastian Heemann und Jens Strohschnieder ist ab Donnerstag, 30. Dezember 2021, 5.00 Uhr, ein Jahr lang in der ZDFmediathek verfügbar.  

Eine Wissenschaftlerin, ein YouTuber, der Chef des BKA und ein Anwalt erzählen von fünf spektakulären Cyber-Kriminalfällen der vergangenen Jahre. 

In Südafrika gründen zwei junge Männer eine Handelsplattform für Krypto-Währungen. Sie sammeln in nur zwei Jahren 3,6 Milliarden Euro ein und verschwinden mit dem Geld.  

In Deutschland bauen drei junge Männer den zweitgrößten illegalen Handelsplatz des Darknets auf: Wallstreet Market. Dann schließen sie die Plattform plötzlich und verschwinden mit Bitcoins im Wert von Hunderten Millionen Euro. Doch sie werden gefasst. 

Ein weiterer spektakulärer Fall: die Krypto-Queen Dr. Ruja Ignatova. 2017 verschwindet sie spurlos und mit ihr fünf Milliarden Euro. Bis heute ist diese riesige Summe nicht wieder aufgetaucht. Eine Hypothese: Die Krypto-Queen wurde ermordet.  

In Düsseldorf legen Cyber-Erpresser die Uniklinik lahm – mit tödlichen Folgen.  

Und in Island stehlen drei Männer Computer, die Bitcoin schürfen können. Die Diebe überfallen im übertragenen Sinne also keine Bank und plündern Bargeld, sie stehlen gleich die Gelddruckmaschine. 

Print Friendly, PDF & Email