Ein besonderes Stück Erinnerung an die Landesgartenschau 2026 und ein Geschenk für viele Anlässe
Leinefelde. Wer über den Gärtnermarkt der Landesgartenschau schlendert, entdeckt am Pavillon von Reglindis Schütze aus Bad Dürrenberg ein Stück, das es so kein zweites Mal gibt: einen eigens für die Landesgartenschau entworfenen Keramikbecher mit dem Gesicht des Maskottchens Bio.


Was auf den ersten Blick wie ein hübsches Souvenir wirkt, ist in Wahrheit das Ergebnis vieler Arbeitsschritte und vor allem: echter Handarbeit. Denn solch ein Becher entsteht nicht von einem Tag auf den anderen. Rund acht Wochen vergehen von den ersten Arbeitsschritten bis zu dem Moment, in dem das fertige Stück im Regal steht und gekauft werden kann.
Für den besonderen LGS-Becher musste Reglindis Schütze sogar mit einem anderen Ton arbeiten, als sie ihn sonst für ihre Keramik verwendet. Das bedeutet, dass sie sich bei der Verarbeitung auf andere Eigenschaften des Materials einstellen musste. Auch beim Glasieren kommt es auf viele Details an. Farbe, Oberfläche und Brennvorgang müssen zusammenpassen, damit am Ende genau das Ergebnis entsteht, das die Töpferin sich vorgestellt hat.
Hinzu kommen die notwendigen Trocknungszeiten. Keramik lässt sich nicht beschleunigen. Die einzelnen Arbeitsschritte brauchen ihre Zeit, bevor der Becher gebrannt, glasiert und schließlich fertiggestellt werden kann. Gerade darin liegt auch der Unterschied zur industriellen Massenware: Jedes Stück wird einzeln gefertigt und geht mehrfach durch die Hände der Töpferin.
Für Reglindis Schütze ist die Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis bereits die zweite Gartenschau, die sie als Töpferin begleitet. Eigentlich ist sie das ganze Jahr über mit ihren Arbeiten auf den verschiedensten Märkten unterwegs. Ihre eigene Töpferwerkstatt befindet sich in Bad Dürrenberg. Dort entstehen die Stücke, die sie später an ihren Marktständen anbietet.
Der Becher mit dem Gesicht von Bio ist dabei etwas ganz Besonderes. Er wurde speziell für die Landesgartenschau entworfen und ist in dieser Form einmalig in Deutschland. Damit dürfte er nicht nur für Sammler interessant sein, sondern auch für Besucher, die nach einem außergewöhnlichen Geschenk oder einer bleibenden Erinnerung an die Gartenschau suchen.
Und vielleicht schaut man den Becher nach dem Kauf noch einmal mit ganz anderen Augen an, wenn man weiß, dass rund acht Wochen Arbeit, Erfahrung und Geduld darin stecken. Und was noch gesagt werden muss: der Becher ist nur in einer limitierten Auflage hergestellt worden.
Ilka Kühn

