Foto: Feuerwehr Heiligenstadt

Zum zweiten Mal in diesem Monat musste die Feuerwehr Heiligenstadt am Donnerstag auf die A38 in Fahrtrichtung Göttingen ausrücken. Etwa einen Kilometer hinter der Anschlussstelle Heilbad Heiligenstadt waren ein Pkw und ein Kleintransporter verunglückt.

Der Fahrer des Pkw wurde dabei
verletzt und musste nach notärztlicher Versorgung in eine Klinik gebracht werden.
Gegen 14:45 Uhr alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr Heiligenstadt sowie den Rettungsdienst mit der Meldung, dass eine Person eingeklemmt sei.

Dies bestätigte sich vor Ort zum Glück nicht.
Dennoch bot sich den Einsatzkräften ein Bild der Verwüstung. Trümmerteile bedeckten beide
Fahrstreifen. Der verunfallte Pkw lag auf dem Dach im Straßengraben und verlor Öl; der
Kleintransporter war seitlich gegen die Mittelschutzplanke gekippt.

Ein auf der A38 fahrender Intensivtransportwagen traf zufällig als erstes Fahrzeug an der  Unfallstelle ein. Dessen Besatzung übernahm bis zum Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte die  Erstversorgung des Verletzten.


Da der nachfolgende Verkehr die Unfallstelle nicht passieren konnte, musste die Autobahn voll  gesperrt werden. Um dem Rettungsdienst freie Fahrt zur Klinik zu ermöglichen, entfernte die  Feuerwehr Trümmerteile von der Fahrbahn.

Foto: Feuerwehr Heiligenstadt

Außerdem fing sie auslaufendes Öl auf und
verhinderte die Ausbreitung bereits ausgelaufenen Motoröls.

Nachdem die Sicherungsarbeiten der Feuerwehr gegen 16 Uhr beendet waren, übergab der
Einsatzleiter die Unfallstelle an die Polizei und die Autobahnmeisterei.

Thomas Müller