Worbis. Mehr als 90 Lehramtsanwärter und -anwärterinnen sind gestern nach Worbis gekommen, um sich über ihre berufliche Zukunft im Thüringer Schuldienst zu informieren. Ursprünglich war die Veranstaltung für das Staatliche Schulamt vorgesehen, doch der große Zuspruch machte einen Umzug ins Gymnasium notwendig.

Die jungen Pädagogen haben ihr Studium bereits abgeschlossen. Mit Bachelor- und Masterabschluss im Gepäck befinden sie sich im Vorbereitungsdienst, dem sogenannten Referendariat. In dieser Phase unterrichten sie eigenständig an Schulen und bereiten sich auf das Zweite Staatsexamen vor. Viele von ihnen sind derzeit an Grundschulen eingesetzt, gefolgt von Regelschulen und Gymnasien.
Die Regionalkonferenz fand im Rahmen der Einstellungsoffensive des Freistaats Thüringen statt. Ziel der landesweiten Veranstaltungsreihe ist es, angehende Lehrkräfte frühzeitig für den Thüringer Schuldienst zu gewinnen und ihnen konkrete Einstiegsperspektiven aufzuzeigen. Insgesamt werden fünf Regionalkonferenzen durchgeführt, Worbis war die vierte Station.

Organisiert wurde der Termin vom Staatlichen Studienseminar für Lehrerausbildung gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt Nordthüringen. Thüringens Bildungsstaatssekretär Dr. Bernd Uwe Althaus war persönlich vor Ort, um mit den angehenden Lehrerinnen und Lehrern ins Gespräch zu kommen. Für ihn war es ein Auftritt in vertrauter Umgebung. In seiner Ansprache warb er für Engagement und eine bewusste Entscheidung für eine langfristige Tätigkeit im Thüringer Bildungssystem.
Die Veranstaltung gestern in Worbis war die vierte in Thüringen, eine soll noch folgen.
Ilka Kühn

