Gernrode. Nach dem Brand eines Wohnhauses in der Straße Am Sandberg in der Nacht zu Dienstag gibt es neue Erkenntnisse. Wie die Landespolizeiinspektion Nordhausen mitteilt, wurde in der Nähe des Brandortes das verunfallte Fahrzeug des Hausbewohners entdeckt.


Da zunächst unklar war, wo sich der Fahrer befand und vermutet wurde, dass sich der Unfall kurz nach dem Brandausbruch ereignet haben könnte, leitete die Polizei umgehend eine Suche ein. Dabei kam auch ein Polizeihubschrauber der Thüringer Polizei zum Einsatz.


In den frühen Morgenstunden fanden Einsatzkräfte den 62-jährigen Hausbewohner mit schweren Verletzungen in der Nähe des Rastplatzes Eichsfeld Süd an der Autobahn 38. Er wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht.


Der Brand war gegen 0.25 Uhr gemeldet worden. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Dachgeschoss des Wohnhauses bereits in Vollbrand. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindert werden. Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an.


Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich während des Brandausbruchs niemand im Gebäude. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 250.000 Euro geschätzt.


Die Polizei untersucht nun sowohl die Ursache des Feuers als auch die Umstände des Verkehrsunfalls. Die Brandortuntersuchung durch die Kriminalpolizeiinspektion Nordhausen soll voraussichtlich am Mittwoch erfolgen.