Heilbad Heiligenstadt. Wie soll Heiligenstadt im Jahr 2040 aussehen? Was fehlt jungen Menschen in ihrer Stadt, und was würden sie selbst verändern? Darum geht es am heutigen Freitag, 23. Oktober, ab 15 Uhr beim Zukunftslabor in der Villa Lampe. Eingeladen sind Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren.

Ihre Ideen können die jungen Besucher unter anderem mit Minecraft entwickeln. Auch künstliche Intelligenz kommt zum Einsatz, um Vorstellungen für die Stadt von morgen sichtbar zu machen. Die Stadt hat das Beteiligungsformat gemeinsam mit der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK) entwickelt.
Dabei geht es auch ums Geld: Die Teilnehmer sollen überlegen, wie sie ein Budget von 100.000 Euro für ihre Stadt einsetzen würden. Welche Vorhaben wären ihnen besonders wichtig? Und wovon hätten möglichst viele junge Menschen etwas?
Weitere Mitmachangebote laden dazu ein, die eigene Umgebung aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Mit einem Alterssimulationsanzug lässt sich beispielsweise ausprobieren, wie sich alltägliche Situationen im höheren Alter anfühlen.
Die Ergebnisse sollen in die Stadtentwicklung einfließen. Das Zukunftslabor gehört zur Jugendbeteiligung am Integrierten Stadtentwicklungskonzept, kurz ISEK 2040. Damit werden langfristige Ziele für Heiligenstadt erarbeitet. Die Wünsche der jungen Generation sollen dabei ausdrücklich berücksichtigt werden – schließlich werden die heutigen Kinder und Jugendlichen das Leben in der Stadt im Jahr 2040 maßgeblich mitgestalten.
Hot Dogs, Pommes und Musik ergänzen das Programm am Nachmittag. Weitere Informationen gibt es unter „www.zukunft-heiligenstadt.de“ (https://www.zukunft-heiligenstadt.de).

