
Leinefelde-Worbis. Heute ist es so weit: Die Landesgartenschau 2026 öffnet in Leinefelde ihre Tore – und startet mit einem vielseitigen Programm in ihre 172 Tage lange Saison. Zwischen Musik, Gartenkunst, Beratung und Kultur zeigt sich schon am ersten Tag, wie breit das Angebot angelegt ist.
Der Auftakt beginnt um 10 Uhr am Eingang des Geländes. Eine musikalische Begrüßung sorgt für die passende Stimmung, während die ersten 100 Besucher mit einem Glas Sekt oder Orangensaft empfangen werden. Danach steht das Gelände offen für Entdeckungen – von liebevoll gestalteten Gärten bis hin zu Orten der Begegnung.
Parallel dazu läuft von 10 bis 15 Uhr im Themengarten „Grünes Herz – Der Garten Thüringens“ eine fachliche Beratung rund um Pflanzenschutz im Haus- und Kleingarten. Wer Probleme mit kranken Pflanzen oder Schädlingen hat, bekommt hier konkrete Hilfe und praxisnahe Tipps.
Ein zentraler Anlaufpunkt ist der Blumenblock. Dort widmet sich eine Ausstellung dem natürlichen Kreislauf von Wachstum, Blüte und Vergänglichkeit. Florale Installationen machen sichtbar, wie eng Schönheit und Wandel in der Natur miteinander verbunden sind.
Auch ruhige Momente haben ihren Platz: Ab 12 Uhr lädt der ökumenische Kirchenpavillon zu einem geistlichen Impuls unter dem Motto „erdnah – himmelweit“ ein. Gleichzeitig bringt SERO-Solo von 12 bis 14 Uhr musikalische Erinnerungen auf die Bühne – mit deutschen Hits aus mehreren Jahrzehnten, live und handgemacht.
Am Nachmittag wird das Programm noch vielseitiger. Um 15 Uhr beginnt ein Origami-Kurs, bei dem aus einfachen Papierbögen kleine Kunstwerke entstehen. Um 17 Uhr folgt eine Lesung mit Eva-Maria Strehlow, die mit der Geschichte einer Nachtigall eine poetische Reise zwischen Mut, Sehnsucht und eigener Stärke erzählt.
Bereits ab 16.30 Uhr verbindet sich im Blumenblock Kunst mit Musik: Eric Seehof und Johannes Kormann begleiten die Ausstellung „Provinz“ mit Instrumentalmusik und schaffen damit eine besondere Atmosphäre.
Der erste Tag zeigt deutlich, wohin die Reise geht: Die Landesgartenschau will mehr sein als eine klassische Blumenschau. Sie versteht sich als Treffpunkt für Kultur, Natur und Gemeinschaft. Jetzt wird sich zeigen, wie gut dieses Konzept in den kommenden Monaten im gesamten Stadtgebiet spürbar wird.

