Leinefelde. Nach dem Tod eines Mannes auf den Gleisen nahe dem Bahnhof Leinefelde ermittelt die Kriminalpolizei. Noch ist ungeklärt, ob es sich um einen Unfall oder einen Suizid handelt.
Eine Regionalbahn erfasste den Mann am Montagnachmittag kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof. Nach Angaben der Bundespolizei querte er die Gleise. Trotz einer Schnellbremsung konnte der Zusammenstoß nicht verhindert werden. Der Mann starb noch am Unfallort.
In der Bahn befanden sich 46 Reisende. Zwei von ihnen wurden wegen Kreislaufproblemen versorgt. Der Bahnhof war bis 19.26 Uhr gesperrt, die Bahn richtete einen Ersatzverkehr ein. Insgesamt waren 13 Züge betroffen. Die weiteren Ermittlungen führt der Kriminaldauerdienst der Landespolizeiinspektion Nordhausen.

