Ein Dankeschön für jahrzehntelange Arbeit für das Eichsfeld
Eichsfeld. Gerald Schneider ist zum 1. August 2026 in den Ruhestand gegangen. Über viele Jahre gehörte der hauptamtliche Beigeordnete zu den bekanntesten Vertretern des Eichsfeldkreises.
Foto: Privat

Bei Veranstaltungen, Einweihungen und offiziellen Terminen war er im gesamten Landkreis präsent. Wenn der damalige Landrat Dr. Werner Henning verhindert war, vertrat Gerald Schneider den Landkreis.
Der 1963 in Worbis geborene Bauingenieur begann seinen beruflichen Weg mit einer Ausbildung zum Baufacharbeiter und einem anschließenden Studium an der Ingenieurschule für Bauwesen in Gotha. Seit 1990 war er in der Verwaltung des damaligen Landkreises Worbis tätig. Mit der Bildung des Eichsfeldkreises wechselte er 1994 in das Hoch- und Tiefbauamt.
Dort übernahm er zunehmend Verantwortung. Er leitete das Hoch- und Tiefbauamt, später den Fachbereich Bau, Straßen und Umwelt und war für weitere Bereiche wie Liegenschaften, Bauaufsicht, Denkmalschutz sowie Wirtschafts- und Wohnungsbauförderung zuständig.
Zum hauptamtlichen Beigeordneten des Eichsfeldkreises wurde Gerald Schneider erstmals 2012 gewählt. Sein Amt trat er im Januar 2013 an. Es folgten zwei Wiederwahlen, zuletzt im Jahr 2024. Als Leiter des Dezernates II verantwortete er unter anderem das Liegenschaftsamt, das Rechts- und Ordnungsamt, das Veterinäramt, das Bauaufsichtsamt, das Umweltamt und das Referat Kreisentwicklung.
Damit war Gerald Schneider über Jahrzehnte hinweg an zahlreichen Entscheidungen beteiligt, die die Entwicklung des Eichsfeldkreises unmittelbar betrafen. Straßen, öffentliche Gebäude, Umweltfragen, Ordnung, Kreisentwicklung und viele weitere Aufgaben gehörten zu seinem Verantwortungsbereich.
Doch Gerald Schneider war nicht nur Verwaltungsfachmann. Viele Menschen im Eichsfeld kennen ihn von öffentlichen Veranstaltungen und offiziellen Anlässen. Er trat ruhig, verbindlich und bodenständig auf und vertrat den Landkreis zuverlässig, wenn es darauf ankam.
Aus gesundheitlichen Gründen konnte er seine Aufgaben zuletzt nicht mehr in der gewohnten Weise wahrnehmen. Mit seinem Eintritt in den Ruhestand endet eine lange berufliche Laufbahn, die eng mit der Entwicklung des Eichsfeldkreises verbunden ist.
Für seinen Ruhestand wünschen wir Gerald Schneider vor allem Kraft, Ruhe und alles erdenklich Gute.
Ilka Kühn

