Leinefelde. Der Japanische Garten war am Donnerstag fest in Kinderhand. Hunderte Mädchen und Jungen waren mit ihren Kindergärten und Familien zum mittlerweile sechsten Kinder-Sommerfest gekommen und machten das Gelände in der Hahnstraße zu einer großen Erlebniswelt.

Nach der offiziellen Begrüßung gehörte die Bühne zunächst Kinderliedermacher Mathi. Und der brauchte nicht lange, um sein junges Publikum für sich zu gewinnen. Mit seinen Liedern, Bewegungen und Mitmachaktionen riss er die Kinder sofort mit. Es wurde gesungen, getanzt und gelacht – ein gelungener Auftakt für einen Tag, an dem für die kleinen Besucher kaum Langeweile aufkommen konnte.

Eine mobile Kartbahn, Hüpfburgen, Bullriding, Rollenrutsche und Torwandschießen gehörten ebenso zum Angebot wie zahlreiche kreative Mitmachaktionen. Die Kinder konnten sich schminken lassen, Steine bemalen, Kindertattoos ausprobieren, kleine Erinnerungsstücke gravieren lassen oder mit einer VR-Brille in virtuelle Welten eintauchen.

Auch das Bühnenprogramm bot den ganzen Tag über Abwechslung. Neben Mathi waren unter anderem DJ Beat Spencer, die Schulband Wireless des Gymnasiums Worbis, die Hip-Hop-Formation Fusion Infinity der Tanzschule Hesse und Zauberer Freddy dabei.

Polizei, Jugendfeuerwehr, DRK und Entsorgungswirtschaft waren mit Fahrzeugen vor Ort und ermöglichten den Kindern einen Blick in ihre Arbeit. Beim Waldmobil des Forstamtes drehte sich vieles um die heimische Natur.

Mehr als 50 Vereine, Unternehmen, Einrichtungen und ehrenamtliche Helfer beteiligten sich am Sommerfest. Organisiert wurde es von den Leinefelder Wohnungsunternehmen WVL und LWG, dem Stadtteilbüro Leinefelde Südstadt und dem ThINKA-Projekt der Caritas. Landrätin Marion Frant und Stadtbürgermeister Christian Zwingmann dankten den Organisatoren ganz besonders.

Auch kulinarisch war reichlich Auswahl vorhanden – von Bratwurst und Pommes über Softeis, Zuckerwatte, Waffeln und Langosch bis hin zu internationalen Spezialitäten, alkoholfreien Cocktails und Smoothies.

Für viele Familien war es zugleich ein fröhlicher Abschluss der Sommerferien – mit Spiel, Musik, Bewegung und vor allem sehr vielen strahlenden Kindergesichtern. Manch Erwachsene äußerten Bedenken, ob der Platz im nächsten Jahr dann noch reicht, weil das Fest so gut angenommen wird.