Worbis. Wie spannend andere Länder und Kulturen sein können, erlebten Kinder und Jugendliche jetzt im Jugendclub in Worbis. Im Rahmen eines kleinen Projekts unter dem Motto „Begegnungen schaffen – Vielfalt verstehen“ war diesmal Thailand das Thema.

Zu Gast war Pucki, die Mutter von Lucas. Sie stammt ursprünglich aus Thailand und nahm die jungen Besucher mit auf eine kleine Reise in ihre Heimat. Dabei ging es nicht nur um Land und Leute. Die Kinder und Jugendlichen konnten Fragen stellen, erste thailändische Wörter kennenlernen und erfahren, wie sich Alltag, Sprache und Kultur von dem unterscheiden, was sie aus Deutschland kennen.

Natürlich durfte auch das gemeinsame Essen nicht fehlen. Zusammen wurde Pad Thai zubereitet – eines der bekanntesten Gerichte der thailändischen Küche. Dabei wurde geschnippelt, gekocht, probiert und vor allem viel miteinander gesprochen und gelacht.

Eine besondere Idee begleitet das gesamte Projekt: Jeder Teilnehmer erhielt einen eigenen „Vielfalt-Pass“. Darin werden die Erlebnisse der jeweiligen Begegnung festgehalten. Hinzu kommen wichtige Vokabeln sowie der eigene Name in der Sprache oder Schrift des jeweiligen Gastes. So soll nach und nach eine ganz persönliche Erinnerung an unterschiedliche Menschen, Länder und Kulturen entstehen.

Kathrin Schmidt, die das Projekt im Jugendclub mit begleitet, beschreibt das Ziel ganz einfach: Es sollen Begegnungen entstehen, Vorurteile abgebaut und Vielfalt unmittelbar erlebbar werden.

Denn oft zeigt sich gerade im persönlichen Gespräch, dass Unterschiede zwar interessant sind, Gemeinsamkeiten aber meist viel größer. Wer miteinander spricht, gemeinsam kocht, Fragen stellt und voneinander lernt, bekommt einen ganz anderen Blick auf Menschen und ihre Herkunft.

Die Botschaft, die der Jugendclub mit dem Projekt vermitteln möchte, ist deshalb ebenso einfach wie wichtig: Jeder Mensch ist gleich wertvoll, jeder Mensch ist wichtig und jeder Mensch gehört dazu.

Nach dem gelungenen Auftakt mit Thailand dürfen die Kinder und Jugendlichen nun gespannt sein, welche Länder, Sprachen und Kulturen ihren „Vielfalt-Pass“ bei den nächsten Begegnungen weiter füllen werden.