Leinefelde-Worbis. Eine umfangreiche Tagesordnung erwartet den Hauptausschuss der Stadt Leinefelde-Worbis am Montag, 14. September. Die öffentliche Sitzung beginnt um 15 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses Wasserturm in Leinefelde. Dabei geht es unter anderem um einen möglichen Bürgerhaushalt, die Jahresabschlüsse mehrerer städtischer Gesellschaften, das Klimaschutzkonzept sowie Windkraft und Photovoltaik.
Besonders interessant dürfte der geplante Grundsatzbeschluss zur Aufnahme eines Bürgerhaushaltes in den städtischen Haushalt werden. Der Finanzausschuss hatte sich bereits am 31. August mit dem Thema beschäftigt. Nun liegt die Angelegenheit dem Hauptausschuss zur Beratung und Beschlussfassung vor.
Wie ein solcher Bürgerhaushalt in Leinefelde-Worbis konkret ausgestaltet werden soll, welche Summe dafür vorgesehen ist und welche Möglichkeiten die Einwohner erhalten sollen, eigene Vorschläge einzubringen, dürfte für die Öffentlichkeit von besonderem Interesse sein.
Ein weiterer großer Themenblock betrifft die städtischen Unternehmen. Auf der Tagesordnung stehen die Jahresabschlüsse 2024 und 2025 der Stadtwerke Leinefelde-Worbis GmbH sowie der Jahresabschluss 2025 der Wohnungsbau- und Verwaltungs GmbH Leinefelde. Auch die Zahlen der Sport und Freizeit Leinefelde-Worbis GmbH für 2024 werden behandelt. Dabei soll zugleich über die Entlastung von Geschäftsführer und Aufsichtsrat entschieden werden.
Ebenfalls aufgerufen wird der Jahresabschluss 2024 der Landesgartenschau Leinefelde-Worbis gGmbH. Hinzu kommt der Beteiligungsbericht 2026. Dieser gibt einen Überblick über die wirtschaftliche Situation der Unternehmen, an denen die Stadt beteiligt ist.
Auf der Tagesordnung steht außerdem das integrierte Klimaschutzkonzept für Leinefelde-Worbis.
Auch mehrere Bauleitverfahren werden behandelt. Für den Bereich „Vor dem Galgenfelde“ in Worbis soll über die Offenlegung einer Änderung des Flächennutzungsplanes entschieden werden. In Kirchohmfeld und Kallmerode geht es um die Aufhebung von Beschlüssen aus dem Jahr 2021 zu Umlegungsverfahren für die Baugebiete „Am weißen Weg“ und „An der Musser“.
Zu Beginn der öffentlichen Sitzung können Bürger Fragen zu Themen der Tagesordnung stellen. Nach Abschluss der eigentlichen Beratung ist ein weiterer Tagesordnungspunkt für Bürgeranfragen vorgesehen.

