Der Thüringer Gärtnertreff ist eines der Anziehungspunkte. Foto: Ilka Kühn

Leinefelde. Die Landesgartenschau zieht längst nicht mehr nur Besucher aus dem Eichsfeld und den angrenzenden Regionen an. Seit der Eröffnung am 23. April haben bereits mehr als 130.000 Menschen die Gartenschau besucht. Inzwischen wurden Herkunftsorte aus allen 16 Bundesländern erfasst. Auch Gäste aus Österreich, der Schweiz und den Vereinigten Staaten waren bereits in Leinefelde-Worbis zu Gast.

Besonders stark vertreten ist erwartungsgemäß die nähere Umgebung. Neben Besuchern aus Leinefelde-Worbis kamen unter anderem Gäste aus Silberhausen, Wachstedt, Vollenborn, Duderstadt, Heiligenstadt und dem gesamten Eichsfeld. Aber auch aus Göttingen, Nordhausen, Eschwege, Eisenach, Kassel, Erfurt, Braunschweig und Leipzig führte der Weg zur Landesgartenschau.

Die Herkunftsliste reicht allerdings noch deutlich weiter. Besucher kamen unter anderem aus Dortmund, Münster, Frankfurt am Main, Chemnitz, Würzburg, Bayreuth, Bielefeld und Magdeburg. Selbst aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, dem Saarland sowie aus dem Süden Bayerns und Baden-Württembergs reisten Gäste nach Leinefelde-Worbis.

Dass die Landesgartenschau auch ein Ort internationaler Begegnungen ist, zeigte sich am vergangenen Wochenende. Eine Delegation aus Béb, der ungarischen Partnergemeinde des Leinefelde-Worbiser Ortsteils Breitenholz, besuchte das Gelände. Die Gäste nutzten ihren Aufenthalt, um die Ausstellungen, Gärten und weiteren Angebote kennenzulernen. Gleichzeitig machte der Besuch deutlich, wie eng die Verbindung zwischen beiden Gemeinden ist.

Ende September werden zudem Gäste aus Kanegasaki in Japan erwartet. Kanegasaki ist die Partnerstadt von Leinefelde. Auch die japanische Delegation wird während ihres Aufenthalts die Landesgartenschau besuchen.

„Die große geografische Vielfalt unserer Gäste zeigt, dass die Landesgartenschau weit über die Region hinaus wahrgenommen wird“, sagt LGS-Geschäftsführer Stefan Nolte. „Natürlich freuen wir uns über die starke Resonanz aus dem Eichsfeld und den angrenzenden Regionen. Gleichzeitig ist es ein besonderes Zeichen, dass Menschen aus allen Bundesländern und sogar aus dem Ausland den Weg zu uns finden.“