Begegnung im Bärenpark Worbis

Conny kam einst aus dem Zoo Halle nach Worbis. Foto: Ilka Kühn

Im Alternative Bärenpark geschieht mehr, als manch einer denkt. Auch jetzt lohnt sich ein Besuch, täglich ab 10 Uhr. Angemessene Kleidung und Schuhe an und los gehts. Die Bäume haben ja kein Laub mehr, so hat man eine Sicht, wie man sie im Sommer beispielsweise nicht hat. Und es sind auch nicht alle Bären in Winterruhe.

Heute morgen ist mir beispielsweise gleich Conny entgegengekommen, natürlich waren wir beide durch den Zaun getrennt. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als sie von Halle abgeholt wurde. Fernsehen, Rundfunk und Zeitungen – alles war vertreten. Conny lebte dort auf zu engem Raum, der Zoo Halle hat die Bärenanlage aufgegeben. In Worbis hat sie viel Platz und genießt ihr Leben fast wie in freier Natur.

Auf den Plätzen und Wegen arbeitet fleißig das Team vom Bärenpark. Der Pfau fängt schon an, seiner Auserwählten schöne Augen zu machen. Im Hintergrund hört man die Geräusche vom Radlader und Bagger. Die letzten Arbeiten laufen an der Erweiterung. Unter dem Besucherzentrum gehen die Arbeiten an der neuen Sitzgruppe weiter. Am 2. und 3. April ist übrigens wieder Frühlingseinsatz im Bärenpark. Da können alle Bärenfreunde wieder kräftig mit anpacken.

Im Bärenpark selbst hat sich auch einiges getan, beispielsweise findet man drei große Bärenfiguren und daneben eine Hinweistafel, was es für Bären sind und wie sie leben bzw. was es über sie zu sagen gibt.

Der Imbiss hat auch geöffnet – nach Coronabedingungen. Besucher sind herzlich willkommen im Bärenpark.

Ilka Kühn

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