Erfurt. Seit 2016 unterstützt die Thüringer Ehrenamtsstiftung mit dem Engagementfonds „nebenan angekommen“ ehrenamtliche Projekte für, mit und von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. 1195 lokale Projekte konnten seit dem Start vor 10 Jahren in Thüringen gefördert werden.
Ob gemeinsame Sportangebote, Fahrradtouren, Hausaufgabenhilfe oder nachbarschaftliche Begegnungen – alle Projekte zeigen, wie wichtig persönliche Begegnungen für das Ankommen in neuen Lebenswelten sind und wie ehrenamtliches Engagement Brücken bauen kann.
Dabei geht es um weit mehr als finanzielle Unterstützung: Durch Begegnungen auf Augenhöhe werden Vorurteile abgebaut, Hemmschwellen überwunden und ein Miteinander der Offenheit und Toleranz direkt vor Ort gestärkt. Gerade kleinere Initiativen erhalten mit dem Fonds die Möglichkeit, eigene Ideen umzusetzen und auf konkrete Bedarfe in ihren Regionen einzugehen.
Von acht Standorten zum landesweiten Netzwerk
Was 2016 mit acht Standorten begann, ist heute ein thüringenweites Netzwerk mit neun Partnerstandorten. Sie begleiten die geförderten Projekte vor Ort, unterstützen Engagierte bei der Umsetzung ihrer Ideen und verbinden lokale Erfahrungen mit landesweiter Vernetzung.
Die Entwicklung des Programms in Zahlen:
- 2016: 121 geförderte Projekte aus 154 Anträgen
- 2026: rund 150 geplante geförderte Projekte aus 156 Anträgen
- Gesamtbilanz 2016 bis 2026: 1.195 unterstützte Projekte
- Gesamtfördervolumen 2016 bis 2026: 1.695.608 Euro
Auch die Vielfalt der geförderten Träger ist gewachsen: Während 2016 insgesamt 105 gemeinnützige Organisationen und 16 Initiativen unterstützt wurden, waren es 2025 bereits 124 gemeinnützige Organisationen und 26 Initiativen.

