Viele kamen im vergangenen Jahr zum Balkontheater. Foto: Ilka Kühn

Leinefelde. Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr kehrt das Balkontheater der Leinefelder Wohnungsbau-Genossenschaft (LWG) in die Südstadt zurück. Unter dem Motto „Sommer im Neubaugebiet – Teil 2“ sind Bewohner und Gäste am 24. und 25. Juni 2026 jeweils um 19 Uhr in den Innenhof zwischen Mozartstraße und Bachstraße eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Alltag mal anders. Foto: Ilka Kühn

Was 2025 als außergewöhnliche Idee begann, entwickelte sich schnell zu einem Publikumserfolg. Zahlreiche Bewohner verfolgten die Aufführungen direkt von ihren Balkonen, aus den Fenstern oder gemeinsam im Innenhof. Die besondere Atmosphäre zwischen den Wohnblöcken sorgte für Begeisterung und machte das Balkontheater zu einem der ungewöhnlichsten Kulturangebote in Leinefelde. Und zwar für lt und jung. Für die ältere Generation war vieles der Alltag von einst. Die Jüngeren erfahren viel aus dem Leben in der Platte.

Auch in diesem Jahr setzt die LWG auf das bewährte Konzept. Gemeinsam mit Anke Hannemann, Alexandra Wilke, Bewohnern und Mitarbeitern der Genossenschaft wird erneut ein unterhaltsamer Abend gestaltet. Die Zuschauer dürfen sich auf eine Mischung aus Comedy, Musik und Geschichten rund um das Neubaugebiet freuen.

Besonderer Reiz des Balkontheaters ist die Kulisse selbst: Die Balkone werden zur Bühne, die Wohnhäuser zum Theaterraum. Dadurch entsteht eine unmittelbare Nähe zwischen Darstellern und Publikum, die klassische Theaterveranstaltungen so kaum bieten können.

Die Organisatoren hoffen erneut auf viele Besucher. Für die Verpflegung ist gesorgt. Wer möchte, kann eigene Decken oder Campingstühle mitbringen und den Sommerabend in entspannter Atmosphäre genießen.

Mit der Neuauflage knüpft die LWG an den großen Erfolg des Vorjahres an und setzt zugleich ein Zeichen für Nachbarschaft, Gemeinschaft und kulturelles Leben in der Leinefelder Südstadt. Wenn sich die Balkone wieder in Bühnen verwandeln, dürfte der Innenhof zwischen Mozart- und Bachstraße erneut zu einem Treffpunkt für Jung und Alt werden.

Ilka Kühn