Leinefelde-Worbis. Die Stadtratsitzung am vergangenen Montag begann mit der Auszeichnung für Engagement im Ehrenamt.Wie Bürgermeister Christian Zwingmann sagte, zeichnet die Stadt einmal im Jahr Ehrenamtler aus. An diesem Montag waren es der Heimatverein Wintzingerode e.V. und hier insbesondere die Wintzingeröderin Else Rosenthal und der Verein Freundeskreis Ungarn aus Leinefelde.

Als Vorsitzende des Heimatvereins Wintzingerode hat Else Rosenthal nicht nur dörfliche Traditionen lebendig gehalten, sondern auch zahlreiche Projekte ins Leben gerufen. Ob bei der Organisation von Wanderungen, oft in Zusammenarbeit mit der Jägerschaft Worbis, beim Einsatz für die Sanierung der Orgel in der St.-Katharina-Kirche oder in der Mitgestaltung des kulturellen und sozialen Lebens im Ort – ihr Wirken ist vielfältig und von bleibendem Wert.
Seit Januar 2025 bringt sie ihre Erfahrung außerdem im Seniorenbeirat der Stadt Leinefelde-Worbis ein. Damit zeigt sie, dass ihr Engagement weit über die Grenzen ihres Heimatortes hinausreicht.
Besonders persönlich wurde die Ehrung durch ein von der Stadt produziertes Video: Darin stellte sich Else Rosenthal den Bürgerinnen und Bürgern vor und sprach über ihre Motivation und die Freude, die ihr die ehrenamtliche Arbeit bereitet.
Mit der Auszeichnung würdigte die Stadt nicht nur ihren großen Einsatz, sondern setzte zugleich ein Zeichen für die unverzichtbare Rolle des Ehrenamtes. Else Rosenthal ist ein Beispiel dafür, wie sehr das Engagement Einzelner das Leben in einer Gemeinschaft bereichern kann. Für den Heimatverein gab es 500 Euro.

Für das ehrenamtliches Engagement wurden Sonja Pabst und Brigitte Schlabow (erkrankt) auf Vorschlag des Stadtteilbüros (Markus Friedrich) geehrt. Beide sind ehrenamtlich im Repariercafé aktiv und zugleich Mitglieder im Freundeskreis Ungarn e. V. , der sich in Leinefelde engagiert auf vielfältige Weise. Nicht nur bei Stadtfesten und Veranstaltungen sondern auch in anderen Bereichen. Für den Verein gab es ebenfalls 500 Euro.


