Leinefelde. Starkregen hat am Dienstagabend, 5. Mai 2026, die Feuerwehr Leinefelde über mehrere Stunden beschäftigt. Insgesamt 14 Einsätze mussten im Stadtgebiet abgearbeitet werden. Der erste Einsatz begann um 17.31 Uhr, beendet waren die Einsätze gegen 21.30 Uhr. Danach musste noch die vollständige Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden.
Besonders betroffen waren Bereiche rund um die Leine am Schwarzen Weg, überflutete Straßen sowie mehrere vollgelaufene Keller. Teilweise stand das Wasser so hoch auf den Straßen, dass es über die Bordsteinkanten auf die Gehwege lief. Sechs Keller mussten ausgepumpt werden, allein vier davon in der Straße des Friedens. Dabei kamen unter anderem Tauchpumpen und Nasssauger zum Einsatz.
Im Einsatz waren 19 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Leinefelde. Unterstützt wurden sie kurzfristig von zwei Kameraden aus Worbis mit dem Einsatzleitwagen. Außerdem waren der Stadtbrandmeister und das Ordnungsamt eingebunden.
Eigentlich steht für solche Lagen die Feuerwehreinsatzzentrale im Gerätehaus Leinefelde zur Verfügung. Diese wurde vom Landkreis Eichsfeld eigens für solche Einsatzlagen eingerichtet. Aufgrund technischer Probleme konnte jedoch keine Verbindung zur Leitstelle Eichsfeld hergestellt werden. Deshalb wurde die Lage mit dem Einsatzleitwagen aus Worbis koordiniert.
Das Ordnungsamt und der Stadtbrandmeister kontrollierten vorsorglich bekannte kritische Stellen im Stadtgebiet, darunter auch den Bereich der Leine in Beuren. Aktive Maßnahmen waren dort nach bisherigen Angaben nicht erforderlich. Auch der Bauhof stellte vorsorglich eine Bereitschaft her, um bei Bedarf schnell reagieren zu können.
Nicht nur in Leinefelde gab es wetterbedingte Einsätze. Die Feuerwehr Breitenbach war auf der B247 im Bereich des Autobahnzubringers im Einsatz, weil Wasser und Schlamm auf der Fahrbahn lagen. In Worbis musste die zuständige Feuerwehr außerdem einen umgestürzten Baum von der Straße entfernen.
Die Einsätze zeigen, wie schnell Starkregen auch im Stadtgebiet zu Problemen führen kann – und wie wichtig es ist, dass Feuerwehr, Ordnungsamt, Stadtbrandmeister und Bauhof in solchen Momenten schnell zusammenarbeiten.

