
Über die gemeinsame Ticketpartnerschaft der Landesgartenschauen 2026 haben wir bereits berichtet. Heute möchten wir noch einmal gezielt darauf schauen, welche Vorteile die Dauerkarte wirklich bietet.
Denn sie ist weit mehr als eine Eintrittskarte: Mit ihr lassen sich nahezu alle täglichen Veranstaltungen besuchen – vom spontanen Konzert über Vorträge und Führungen bis hin zu Vereins- und Mitmachangeboten.
Hinzu kommt ein besonderer Bonus: Die Landesgartenschauen 2026 in Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen haben sich auf eine gemeinsame Regelung verständigt. Wer eine reguläre Dauerkarte für eine der vier Gartenschauen besitzt, kann damit jeweils einmal kostenfrei auch die drei anderen Veranstaltungen besuchen. Ohne Voranmeldung, ohne Zusatzkosten.
An den Tageskassen der beteiligten Gartenschauen wird die Dauerkarte unkompliziert in eine kostenlose Tageskarte umgewandelt. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, die gesamte Gartensaison 2026 überregional zu erleben – mit ganz unterschiedlichen Konzepten, Themen und Schwerpunkten.
„Die Dauerkarte steht nicht nur für einen Ort, sondern für ein Jahr voller Eindrücke, Ideen und Inspiration“, sind sich die Verantwortlichen aller vier Landesgartenschauen einig.
Rechnen lohnt sich
Ein weiterer Punkt spricht klar für die Dauerkarte: Die Landesgartenschau in Leinefelde läuft 172 Tage, und an jedem einzelnen Tag finden Veranstaltungen statt. Vom Konzert über Führungen bis zu Vereinsaktionen ist das Programm durchgehend gefüllt.
Die Dauerkarte kostet im Vorverkauf derzeit 109 Euro, später 150 Euro. Zum Vergleich: Eine Tageskarte für Leinefelde liegt bei 22 Euro. Wer also nur einmal pro Woche das Gelände besucht, hat den Preis der Dauerkarte schnell wieder hereingeholt. Ganz abgesehen davon, dass mit der Dauerkarte spontane Besuche möglich sind – ohne jedes Mal neu überlegen zu müssen, ob sich der Eintritt „lohnt“.
Unterm Strich ist die Dauerkarte damit nicht nur die bequemste, sondern auch die wirtschaftlich sinnvollste Art, die Landesgartenschau zu erleben – regelmäßig, flexibel und mit Zugang zu nahezu allen täglichen Veranstaltungen.
Ilka Kühn
Vier Orte – vier Handschriften
Leinefelde-Worbis (Thüringen)
Die Landesgartenschau verbindet Stadtentwicklung, Geschichte und Zukunft. Die versunkene Ortschaft Kirrode wird multimedial sichtbar, ein Plattenbau als „Blumen-Block“ neu interpretiert. Sport- und Bewegungsflächen ergänzen das Gelände.
Weitere Informationen: www.lgs-leinefelde-worbis.de
Neuss (Nordrhein-Westfalen)
Auf dem Gelände der ehemaligen Galopprennbahn entsteht ein 38 Hektar großer Park nahe Innenstadt und Rhein. Blütenpracht, Stadtgrün, UNESCO-Welterbe und rund 1.000 Veranstaltungen prägen die Schau.
Weitere Informationen: www.landesgartenschau-neuss.de
Ellwangen (Baden-Württemberg)
Im Mittelpunkt steht die renaturierte Jagst. Themen wie Lebensqualität, Wandel und Zukunft ziehen sich durch das Gelände und binden die historische Altstadt ein.
Weitere Informationen: www.ellwangen2026.de
Bad Nenndorf (Niedersachsen)
Der denkmalgeschützte Kur- und Landschaftspark wird zur Bühne für Gartenkunst, Kultur und Umweltbildung. Mehr als 1.500 Programmpunkte sorgen für Abwechslung an nahezu jedem Tag.
Weitere Informationen: www.laga-badnenndorf.de

