Die Thüringer Sozial- und Gesundheitsministerin Katharina Schenk: „Das Reformziel ist nach wie vor richtig und muss nun endlich auf den Weg gebracht werden. Für Thüringen ist wichtig: Die Behandlung muss gut sein, die Krankenhäuser sollen wirtschaftlich arbeiten können – und die Menschen sollen weiterhin in ihrer Nähe eine gute Basisversorgung erhalten.
Ein zentraler Punkt sind aus Thüringer Sicht die Überarbeitungen zum Transformationsfonds. Dieser steht mit dem aktuellen Gesetzentwurf auch zur Erhaltung und Anpassung bestehender Krankenhausstandorte zur Verfügung.
Das ist uns besonders wichtig, denn es berücksichtigt die spezielle Situation der Krankenhauslandschaft in den ostdeutschen Bundesländern. Hier hat bereits in den 1990er Jahren eine wesentliche Strukturbereinigung mit Schließungen und Konzentrationsprozessen stattgefunden.
Es geht für uns also weniger um die Umstrukturierung von Standorten, sondern vielmehr um Ertüchtigung und notwendige Anpassungen im Bestand an die Anforderungen der neuen Leistungsgruppen.“

