Rosenmontag fordert Feuerwehr Heiligenstadt außergewöhnlich stark

Ein arbeitsreicher Rosenmontag liegt hinter der Feuerwehr Heiligenstadt. Innerhalb von nur zwölf Stunden rückten die Einsatzkräfte zu sechs Einsätzen aus. Von Fehlalarmen über Verkehrsunfälle bis hin zu einem Küchenbrand reichten dabei die Meldungen.

Der Tag begann bereits kurz nach 7 Uhr mit einem Alarm in der Hugo-Engelmann-Straße. Die
Brandmeldeanlage eines Unternehmens hatte ausgelöst. Nach Kontrolle konnte jedoch schnell
Entwarnung gegeben werden. Ölnebel hatte den Feueralarm fälschlicherweise aktiviert.
Gegen 9.45 Uhr wurde die Feuerwehr zur Unterstützung des Rettungsdienstes gerufen. Bei einem medizinischen Notfall war Tragehilfe erforderlich. Kaum war dieser Einsatz beendet, folgte die nächste Alarmierung.
Auf der Autobahn 38 war es zwischen den Anschlussstellen Heiligenstadt und Arenshausen zu einem Unfall mit zwei Lastwagen gekommen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle zunächst durch eine Vollsperrung, später durch eine halbseitige Sperrung gegen den fließenden Verkehr ab.

Noch während der Rückfahrt wurden die Einsatzkräfte gegen 11 Uhr erneut auf die Autobahn
gerufen. Auf dem Parkplatz Leinetal war ein Pkw in der Einfahrt von der Fahrbahn abgekommen und mit einem Steinquader kollidiert. Auch hier blieb es bei Sachschaden. Die Feuerwehr verhinderte, dass sich ausgelaufene Betriebsstoffe ausbreiteten.
Parallel dazu löste gegen 11.30 Uhr die Brandmeldeanlage eines Unternehmens in der Petristraße aus. Auch in diesem Fall handelte es sich um einen technischen Defekt. Ein Brand lag nicht vor.
Kurz vor 18 Uhr alarmierte die Leitstelle die Einsatzkräfte in den Pater-Kentenich-Weg. Hier war es zu einem Küchenbrand gekommen. Unter Atemschutz betraten zwei Feuerwehrleute die stark verrauchte Küche und erstickten das in einem Topf brennende Fett mithilfe eines Deckels.
Gleichzeitig wurde der Rauch mit einem Belüftungsgerät über ein Fenster ins Freie gedrückt. Eine Brandausbreitung konnte verhindert werden, verletzt wurde niemand.
In diesem Zusammenhang weist die Feuerwehr ausdrücklich darauf hin: Brennendes Fett darf
niemals mit Wasser gelöscht werden. Eine sogenannte Fettexplosion birgt erhebliche
Verletzungsgefahr und kann zu einer schlagartigen Ausbreitung des Feuers führen.
Text: Thomas Müller
Bilder: Feuerwehr Heiligenstadt

