Leinefelde. In der gestrigen Ortsratistzung ging der Leinefelder Bürgermeister, Patrick Westphalen, auf verschiedene Themen ein, die sich mit Ordnung und Sicherheit befassen. Zu Beginn resümierte er über ein Jugendprojekt vom Stadtteilbüro und Jugendzentrum, wo aufgezeigt wurde, was im Argen liegt. Es ging hier um Sauberkeit in der Stadt.
Zum 25jährigen Jubiläum des Leinebades fügte er an, dass es seiner Meinung nach ein bisschen mehr Beachtung hätte finden müssen. Der Rockabend am Einheitstag sei sehr gut besucht gewesen und es kam eine Spende von über 700 Euro für die Leinefelder Tafel heraus. Im nächsten Jahr soll dieser Abend auch wieder durchgeführt werden. Dafür könnten die Ortsratsmitglieder Ideen einbringen, wer dann bei diesem Benefizkonzert die Spende erhalten soll.
Patrick Westphalen ging auch auf die Eröffnung des neuen Domizils des Vereins der Ungarnfreunde ein sowie auf ehrenamtliche Tätigkeit bei der Landesgartenschau.
Verschiedene Vereine erhielten zum Teil großzügige Geldzuwendungen vom Ortsrat, worüber es auch keine Diskussion gab.
Zum Ende der Sitzung hatte er drei Anträge eingebracht, die alle vom Ortsrat einstimmig befürwortet wurden:
Antrag zur Prüfung der Nutzung von externen Räumlichkeiten für die Verwaltung in Innenstadtlage
Antrag zur Aufwertung der Leinefelder Innenstadt durch die Entwicklung eines Sanierungskonzeptes der Bahnhofstraße
Antrag Videoüberwachung an ausgewählten öffentlichen Bereichen
Über die einzelnen Anträge und die Geldzuwendungen werden wir noch berichten.
Der letzte Tagesordnungspunkt war eine Tischvorlage. Es ging um die Benennung eines Stücks Straße beim neuen Schulzentrum, das künftig auch Kellerstraße heißen wird. Hier kam allerdings der Hinweis auf, dass doch kaum jemand weiß, wer „Keller“ war, dass es sich hier um Gottfried Keller handelt und die Straße deshalb den vollen Namen erhalten soll. Aber da sei der bürokratische Aufwand zu hoch.
Ilka Kühn

