Leinefelde. Wer in der Konrad-Martin-Straße unterwegs ist, kennt ihn bestimmt: Manfred Dont. Mit wachem Blick und viel Engagement kümmert er sich seit Jahren darum, dass um sein Wohngebiet Müllplätze sauber bleiben und Abfälle korrekt entsorgt werden.
Für ihn ist das kein Nebenthema, sondern eine Frage von Verantwortung – gegenüber der Umwelt und gegenüber den Menschen, die täglich mit den Folgen falscher Entsorgung zu tun haben.
Was ihn immer wieder ärgert, ist der sorglose Umgang mancher Zeitgenossen mit den Sammelanlagen. Falsch einsortierter Abfall, daneben gestellte Säcke oder Dinge, die ganz offensichtlich nicht in Container gehören, machen aus einem eigentlich einfachen System ein unnötiges Problem. Die Leidtragenden sind vor allem die Mitarbeiter der Abfallentsorgung, deren Arbeit dadurch erheblich erschwert wird.
Die Außendienstmitarbeiter der Eichsfeldwerke müssen regelmäßig falsch abgestellte Müllsäcke einsammeln oder eklige und ungeeignete Abfälle aus den Containern aussortieren. Das kostet Zeit, Kraft und Nerven – und ist vermeidbar, wenn Abfall richtig getrennt und entsorgt wird.
Genau deshalb möchte Manfred Dont einmal bewusst den Blick drehen: weg vom Ärger, hin zur Anerkennung. Sein ausdrücklicher Dank gilt den Mitarbeitern der Eichsfeldwerke im Bereich Entsorgung. Ihre Arbeit sei nicht selbstverständlich, werde oft übersehen und könne gar nicht hoch genug geschätzt werden. Sie sorgen tagtäglich dafür, dass Leinefelde sauber bleibt – bei Wind und Wetter, früh am Morgen und oft unter schwierigen Bedingungen.
Ein Dankeschön, das öffentliche Anerkennung verdient. Und zugleich ein klarer Appell an alle: Richtige Mülltrennung ist kein Hexenwerk. Sie erleichtert die Arbeit der Entsorger, schont die Umwelt und sorgt dafür, dass unsere Stadt ein Stück lebenswerter bleibt.
Ilka Kühn

