Wenderhütte. Mit einem großen Waldfest im Gebiet Wenderhütte bei Bischofferode findet am Sonntag das Projekt „Kunst trifft Wald“ der Lebenshilfe Leinefelde-Worbis seinen Abschluss. Eine Woche lang haben erwachsene Menschen mit Behinderung den Wald intensiv erlebt und konnten drei Holzbildhauern aus dem Erzgebirge nicht nur bei einem besonderen Kunstprojekt zuschauen, sondern auch kleine Arbeiten mitgestalten.





Gefördert wurde das Vorhaben vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Thüringen und fachlich begleitet vom Forstamt Leinefelde mit Revierförster Jörg Walter. Im Mittelpunkt stand die Waldpädagogik: Die Teilnehmer pflanzten junge Bäume, bauten Nistkästen und erhielten praktische Einblicke in nachhaltige Forstwirtschaft. Unter Anleitung der Profis konnten sie zudem kleinere handwerkliche Arbeiten übernehmen und miterleben, wie insgesamt vier Holzskulpturen entstanden.
Das Waldfest am Sonntag, zu dem bis zu 1000 Besucher erwartet werden, macht die Ergebnisse dieser Woche öffentlich sichtbar. Dort werden u.a. die Skulpturen vorgestellt, die Naturerlebnisse geteilt und der Gemeinschaftssinn gefeiert, der in den vergangenen Tagen spürbar gewachsen ist.
Bereits 2019 hatte die Lebenshilfe ein ähnliches Projekt erfolgreich umgesetzt. Auch diesmal soll das Erlebte nachwirken – als bleibende Erinnerung an eine Woche, in der Kunst, Natur und Inklusion auf besondere Weise zusammengefunden haben.