Fotos: Theater Nordhausen

Ab dem 16. Oktober steht im Theater Nordhausen wieder die Operette »Das Land des Lächelns« von Franz Lehár auf dem Spielplan. Für Nordhausen hat Intendant Daniel Klajner eine eigene Fassung geschrieben und diese auch inszeniert. Sie gibt der Geschichte das Happy End ihrer Urfassung zurück.

Das Loh-Orchester Sondershausen spielt unter der Leitung der 1. Kapellmeisterin Annalena Hoesel. Das Bühnenbild stammt von Emma Gaudiano, die Kostüme von Anja Schulz-Hentrich, die gerade mit dem Nordhäuser Theaterpreis ausgezeichnet wurde.


Liebe mit Hindernissen

Lisa (Julia Ermakova) und Sou-Chong (Kyounghan Seo) lieben sich. Doch ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt. Zu unüberwindbar scheinen die Differenzen zwischen ihren beiden Familien, deren sozialer Status verschiedener kaum sein könnte. Bevor es zum Happy End kommen kann, müssen die beiden jungen Leute einige Hindernisse überwinden. Erzählt wird die Geschichte in Daniel Klajners Fassung von Lisas Vertrauter, der Amme (Juliane Bischoff), und Sou-Chongs Freund Eunuch (Sven Mattke), deren eigene Liebesgeschichte begann, als die junge Liebe zwischen Lisa und Sou-Chong beinahe scheiterte.



Wiener Tradition und exotische Klangwelten

Franz Lehárs Erfolgsoperette entfaltet große Emotionen vor den Augen und Ohren des Publikums. Musikalisch gewinnt sie durch die Verbindung von wienerischer Tradition und exotischen Klangwelten eine ganz besondere Farbe. Einzelne Nummern wie Sou-Chongs Lied »Dein ist mein ganzes Herz« sind auch unabhängig von der Operette zu echten Hits geworden.



Die Nordhäuser Fassung der berührenden Geschichte von Lisa und Sou-Chong erzählt voller Herzblut und Humor von Freundschaft, von Familientradition und von der Liebe. Karten für »Das Land des Lächelns« gibt es an der Theaterkasse oder online unter www.theater-nordhausen.de.


DAS LAND DES LÄCHELNS

Romantische Operette in drei Akten nach Victor León von Franz Lehár
Text von Ludwig Herzer und Fritz Löhner-Beda
Fassung für das Theater Nordhausen von Daniel Klajner
Wieder ab: 16. Oktober 2026, 19.30 Uhr, Theater Nordhausen, Theater im Anbau