
Die Hundesteuer sorgt weiter für hohe Einnahmen: Rund 429,7 Millionen Euro flossen 2025 in die öffentlichen Kassen. Damit blieb der Betrag nahezu auf dem Rekordniveau des Vorjahres, wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Welthundetags am 10. Oktober mitteilt.
Foto: Ilka Kühn
2024 hatten die Einnahmen bei 429,9 Millionen Euro gelegen. Der Rückgang beträgt lediglich 0,1 Prozent. Gegenüber zehn Jahren zuvor stiegen die Einnahmen dagegen um 33,4 Prozent.
Die Hundesteuer ist eine Gemeindesteuer. Jede Kommune legt in ihrer Satzung fest, wie hoch sie ausfällt. Vielerorts spielt dabei auch eine Rolle, wie viele Hunde in einem Haushalt leben oder welcher Rasse sie angehören. Höhere Steuereinnahmen bedeuten deshalb nicht zwangsläufig, dass mehr Hunde gehalten werden.
Für Hunde- und Katzenhalter ist auch das Futter deutlich teurer geworden. Im Jahr 2025 lagen die Preise 35,8 Prozent über dem Niveau von 2020. Damit verteuerte sich Tierfutter wesentlich stärker als die Verbraucherpreise insgesamt, die im selben Zeitraum um 21,9 Prozent stiegen.
Zuletzt fiel der Preisanstieg allerdings gering aus: Gegenüber 2024 kostete Hunde- und Katzenfutter im vergangenen Jahr lediglich 0,4 Prozent mehr. Die allgemeine Teuerungsrate lag bei 2,2 Prozent.

