Niederorschel. Rund 350 weitere Haushalte in Niederorschel können nach Angaben der Telekom inzwischen das Glasfasernetz nutzen. Die restlichen Ausbauarbeiten sollen bis Ende November abgeschlossen sein. Dann sollen alle Wohnungen der Mehrfamilienhäuser „An der Liebesstadt“ Zugang zum neuen Netz haben.
Für das Pilotprojekt hatte das Unternehmen im Rahmen einer Kooperation das Rohrnetz der Gemeinde übernommen und umgebaut. Dabei wurde auf die sogenannte FTTH-Technik umgestellt. Die Abkürzung steht für „Fibre to the Home“ und bedeutet, dass die Glasfaser bis in die Wohnung geführt wird.
Nach Unternehmensangaben sind über die neuen Anschlüsse Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu zwei Gigabit pro Sekunde möglich. Ein Teil der Haushalte nutzt die Anschlüsse bereits.
Bürgermeister Mario Jaritz begrüßt den Ausbau. Er sieht darin eine Verbesserung der Bedingungen für das Leben und Arbeiten in der Gemeinde und dankt für die Zusammenarbeit.
Damit ein verfügbarer Anschluss tatsächlich genutzt werden kann, ist ein entsprechender Glasfasertarif erforderlich. Für Arbeiten am Haus wird zudem die Zustimmung des Eigentümers benötigt. Ein technisch verfügbarer Zugang bedeutet deshalb noch nicht, dass die jeweilige Wohnung bereits angeschlossen und freigeschaltet ist.


