Leinefelde-Worbis. Wer heute an öffentlichen Gebäuden vorbeigekommen ist, wird es bemerkt haben: Die Flaggen hingen auf Halbmast. Anlass ist der Nationale Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt, der jedes Jahr am 11. März begangen wird.

Trauerbeflaggung vor dem Rentamt in Worbis. Foto: Ilka Kühn



Mit der Trauerbeflaggung erinnern Bund, Länder und Kommunen an Menschen, die durch terroristische Anschläge ihr Leben verloren haben. Gleichzeitig gilt das Gedenken auch den Angehörigen sowie den vielen Verletzten und Betroffenen solcher Gewalttaten. Öffentliche Einrichtungen in ganz Deutschland setzen aus diesem Anlass ihre Fahnen sichtbar auf halbmast.

Der Gedenktag knüpft an den Europäischen Gedenktag für die Opfer des Terrorismus an. Dieser wurde nach den schweren Bombenanschlägen in Madrid am 11. März 2004 eingeführt, bei denen fast 200 Menschen ums Leben kamen und mehr als 2000 verletzt wurden.

Auch vor dem Rathaus in Leinefelde und Worbis war heute Trauerbeflaggung zu sehen. Sie sollte ein sichtbares Zeichen der Anteilnahme setzen und zugleich daran erinnern, wie wichtig Zusammenhalt, Demokratie und ein friedliches Miteinander sind.