Leinefelde. Im Mieterzentrum der WVL in der Leinefelder Südstadt fand am Samstag, 28. Februar, erstmals ein Flohmarkt statt. Der große Veranstaltungsraum, in dem sonst Buchlesungen und andere Treffen stattfinden, verwandelte sich für einige Stunden in eine kleine Marktlandschaft.

Rund um den Raum waren die Stände aufgebaut, an denen Besucher nach Herzenslust stöbern konnten. Das Angebot war vielfältig. Vom selbstgestrickten Babyschuh über Schallplatten bis hin zu verschiedenen elektronischen Geräten war vieles dabei. Gerade diese Mischung macht den besonderen Reiz eines Flohmarktes aus. Dinge, die für den einen längst entbehrlich geworden sind, können für andere plötzlich genau das sein, wonach sie schon lange gesucht haben.

Die Resonanz auf die Veranstaltung war sehr gut. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich an den verschiedenen Ständen umzuschauen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Flohmärkte erleben seit einiger Zeit wieder einen Aufschwung. Für Verkäufer ist es eine Möglichkeit, gut erhaltene Dinge weiterzugeben und noch etwas Geld dafür zu bekommen, statt sie einfach wegzuwerfen. Für Käufer liegt der Reiz oft darin, besondere Stücke zu entdecken, die es im normalen Handel längst nicht mehr gibt.





Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Im Vorraum des Mieterzentrums wurden Kuchen, Würstchen und Getränke zu günstigen Preisen angeboten. Das Angebot wurde von den Besuchern gern angenommen.
Nach diesem gelungenen Auftakt könnte sich das Mieterzentrum der WVL durchaus als neue Adresse für Flohmärkte in der Südstadt etablieren. Der erste Flohmarkt hat jedenfalls gezeigt, dass das Interesse groß ist.
Ilka Kühn






