Für die Ausbildung eines Kindes an einer öffentlichen Schule haben die öffentlichen Haushalte im Jahr 2024 durchschnittlich 10.500 Euro ausgegeben. Das teilte das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mit. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Ausgaben damit nominal um rund 700 Euro beziehungsweise 7 Prozent.


Es handelt sich um den stärksten Anstieg seit 2019. Hauptgrund dafür sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gestiegene Personalkosten. Der größte Teil der Gesamtausgaben entfiel deshalb auf diesen Bereich. Rund 7.900 Euro je Schülerin oder Schüler, also etwa drei Viertel der gesamten Summe, wurden für Personal aufgewendet.

Weitere 1.500 Euro beziehungsweise 14 Prozent flossen in den laufenden Sachaufwand. Für Investitionen wurden durchschnittlich 1.100 Euro je Schüler bereitgestellt. Das entspricht 11 Prozent der Gesamtausgaben.

Die Zahlen machen deutlich, dass Schule für die öffentliche Hand ein kostenintensiver Bereich bleibt. Vor allem höhere Personalausgaben schlagen inzwischen spürbar zu Buche.