Wiesbaden. Rund 64.900 junge Menschen haben 2025 die allgemeinbildenden Schulen in Deutschland ohne einen Ersten Schulabschluss verlassen. Darunter waren etwa 26.100 mit einem sonderpädagogischen Abschluss. Das geht aus den Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor.
Insgesamt verließen im Abschlussjahr 2025 rund 769.000 Schüler die allgemeinbildenden Schulen. Etwa 339.800 erreichten einen Mittleren Schulabschluss, beispielsweise den Realschulabschluss. Weitere 228.700 erwarben das Abitur und 134.800 einen Ersten Schulabschluss, etwa den Hauptschulabschluss.
Im Schuljahr 2025/2026 besuchten knapp neun Millionen Schüler die rund 32.800 allgemeinbildenden Schulen. Weitere 2,26 Millionen lernten an den etwa 8.300 beruflichen Schulen. Die meisten besuchten öffentliche Einrichtungen. An allgemeinbildenden Schulen lag der Privatschulanteil bei neun Prozent, an beruflichen Schulen bei etwa zehn Prozent.
Neu eingeschult wurden 811.200 Kinder. Das waren rund zwei Prozent weniger als im Vorjahr. Bei 91 Prozent erfolgte der Schulstart fristgemäß, sieben Prozent wurden verspätet und knapp drei Prozent vorzeitig eingeschult.
An den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen unterrichteten zusammen rund 885.300 Lehrkräfte. An allgemeinbildenden Schulen waren 73 Prozent der Lehrer weiblich, an beruflichen Schulen 55 Prozent. In Teilzeit arbeiteten 44 Prozent der Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen und etwa 37 Prozent an beruflichen Schulen.


