Berlin/Eichsfeld. Im Notfall schneller die passende Hilfe erhalten und zugleich die Notaufnahmen entlasten: Das sind nach Angaben des Eichsfelder  CDU-Bundestagsabgeordneten David Gregosz zentrale Ziele der Reform der Notfallversorgung. In einer aktuellen Stellungnahme begrüßt er die vorgesehenen Maßnahmen als längst überfällig.

David Gregosz im Bundestag. Foto: Privat



Digitale Ersteinschätzungen und eine bessere Vernetzung sollen Patienten gezielter zur richtigen Behandlungsstelle führen. Integrierte Notfallzentren sollen dabei die ambulante und stationäre Versorgung enger verbinden. Nicht jede Behandlung müsse im Krankenhaus erfolgen, betont David Gregosz.

Der Abgeordnete verbindet mit der Reform auch das Ziel, die Krankenkassenbeiträge bezahlbar zu halten. Medizinisches Personal und finanzielle Mittel müssten dort eingesetzt werden, wo sie gebraucht werden. „Wir müssen beides erreichen: stabile Beiträge und eine Versorgung auf hohem Niveau“, erklärt er.

Befürchtungen, Patienten müssten wegen der Reform länger auf notwendige Behandlungen warten, weist David  Gregosz zurück. Die bessere Abstimmung solle vielmehr dazu beitragen, schneller die richtige Hilfe zu erhalten.