Das Literaturmuseum „Theodor Storm“ zeigt in einer neuen Sonderausstellung einen Grafikzyklus des Hamburger Künstlers Thomas Klockmann. Hierfür schuf er 22 Bilder, inspiriert von Ludwig Pietschs Illustrationen zur Immensee-Novelle Storms.Im Fokus steht die Schlüsselszene „Meine Mutter hat’s gewollt“. Die Ausstellung ist vom 18. Oktober 2026 – 7. Februar 2027 zu sehen. Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, 18. Oktober 2026, um 15:00 Uhr im Heiligenstädter Literaturmuseum statt.

Der Künstler ist zur Vernissage anwesend. Begrüßt wird durch Monika Potrykus, Vorsitzende des Theodor-Storm-Vereins, und Museumsdirektor Dr. Gideon Haut. Die Einführungsrede hält Thomas Klockmann. Cathleen Köchy an der Flöte und Daiva Mainka an der Harfe sorgen für die musikalische Begleitung. Zur Vernissage ist der Eintritt frei.

Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich der besonderen Verbindung zwischen Theodor Storm und dem Maler und Schriftsteller Ludwig Pietsch. Im Mittelpunkt steht ihre langjährige Freundschaft, Pietschs Illustrationen zu Storms Werken sowie Storms Vorstellungen von illustrierender und bildender Kunst.

Der Hamburger Grafiker Thomas Klockmann hat sich dem künstlerischen Siebdruck verschrieben. Geboren in Lübeck studierte der Künstler zunächst Ethnologie, Religionswissenschaft und Psychologie in Berlin, Cambridge und Hamburg und arbeitete in den 1980er Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter für mehrere Jahre in der Völkerkunde-Sammlung der Hansestadt Lübeck.

Von 1989 bis 1992 erhielt er seine künstlerische Ausbildung an der privaten Kunstschule Paulwitz-Matthäi in Hamburg. Seitdem sind seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen zu sehen, inzwischen oft ergänzt und begleitet durch von ihm selbst verfasste Kurzgeschichten.