Leinefelde-Worbis. Die Wohnungsbau- und Verwaltungs-GmbH Leinefelde-Worbis (WVL) hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Überschuss von 60.059 Euro abgeschlossen. Ein Jahr zuvor hatte die Gesellschaft noch einen Fehlbetrag von 234.999 Euro ausgewiesen. Der Stadtrat nahm den Jahresabschluss in seiner Sitzung am Montag an. Eine Aussprache darüber gab es nach Beobachtung der Eichsfeldnachrichten im öffentlichen Teil der Stadtratsitzung nicht.
Die Umsatzerlöse stiegen von 11,47 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 12,68 Millionen Euro im Jahr 2025. Zugleich erhöhten sich die Aufwendungen für die Bewirtschaftung von 7,57 auf 8,22 Millionen Euro. Auch die Personalkosten und Abschreibungen lagen über den Vorjahreswerten.
Die Bilanzsumme sank von 65,08 auf 62,06 Millionen Euro. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gingen von 32,67 auf 29,88 Millionen Euro zurück. Das Eigenkapital betrug zum Jahresende 22,70 Millionen Euro.
Nach Abzug aller Aufwendungen und Steuern blieb der WVL 2025 ein Gewinn von rund 60.000 Euro. Gegenüber dem Vorjahr, das mit einem Verlust von knapp 235.000 Euro endete, hat sich das Jahresergebnis damit um rund 295.000 Euro verbessert. Gemessen an den Umsatzerlösen von 12,68 Millionen Euro fällt der Überschuss dennoch gering aus.“
Damit steht unter dem Strich wieder ein positives Ergebnis, allerdings nur ein vergleichsweise kleiner Gewinn. Welche Entwicklungen hinter den Veränderungen stehen und welche Folgen sie für die WVL haben, wurde in der Stadtratssitzung nicht öffentlich erörtert.
Gerade weil die städtischen Unternehmen wichtige Aufgaben für Leinefelde-Worbis übernehmen, wäre es hilfreich, wenn sie ihre Ergebnisse und geplanten Vorhaben wieder einmal im Stadtrat vorstellen würden – in öffentlicher Sitzung. So könnten auch die Bürger nachvollziehen, wie sich die Unternehmen entwickeln und was sie vorhaben.

