Leinefelde. Die Landesgartenschau geht langsam auf die Zielgerade – doch das bedeutet offenbar nicht, dass sich Besucher schon einmal am Stadtacker bedienen dürfen. Genau das soll am Montag passiert sein. Zwei Dauerkartenbesitzer sollen dort Gemüse mitgenommen haben.

Keine Selbstbedienung auf dem Stadtacker bei der Landesgartenschau. Foto: Ilka Kühn


Der Stadtacker von Jonas Leibeling gehört zu den besonderen Projekten auf dem Gelände der Landesgartenschau. Doch offenbar gibt es Besucher, die meinen, kurz vor dem Ende der Schau könne man sich dort einfach bedienen.
Die Landesgartenschau reagierte konsequent: Den beiden Dauerkartenbesitzern wurden ihre Karten entzogen. Sie dürfen das Gelände nicht mehr betreten. Zudem wurde bei der Polizei Strafanzeige gestellt.


Geschäftsführer Stefan Nolte macht deutlich, dass die Landesgartenschau solche Vorfälle nicht hinnehmen wird: „Wir greifen jetzt durch. Es wird keinerlei Diebstahl geduldet.“


Er verweist zudem darauf, dass die Landesgartenschau bis zum letzten Öffnungstag auch tatsächlich eine Gartenschau bleiben soll. Besucher, die erst in den kommenden Tagen nach Leinefelde kommen, sollen das Gelände so erleben können, wie es vorgesehen ist – und nicht bereits teilweise abgeerntet oder leergeräumt.


Auch wenn die Landesgartenschau am 11. Oktober endet, sind Pflanzen, Gemüse und andere Dinge auf dem Gelände keineswegs zur Selbstbedienung freigegeben. Wer etwas mitnimmt, ohne dass dies ausdrücklich erlaubt ist, muss mit Konsequenzen rechnen.

Ilka Kühn