Vor 65 Jahren errichtete der SED-Unrechtsstaat die Mauer
Mit dem Beginn des Baus der Berliner Mauer am 13. August 1961 zementierte der SED-Unrechtsstaat die deutsche Teilung. Vor 65 Jahren sollten so Flucht und Abwanderung über die innerstädtische Grenze in die Bundesrepublik gestoppt werden.
Auch die übrigen Grenzanlagen der DDR wurden kontinuierlich zu kaum überwindbaren Hindernissen ausgebaut. Bis heute ist nicht geklärt, wie viele Menschen genau bei Fluchtversuchen ihr Leben ließen.
Landtagspräsident Dr. Thadäus König gedenkt der Opfer und würdigt den Freiheitswillen der DDR-Flüchtlinge: „Es begann mit Lügen und mündete in ein System mörderischer Barrieren. Die Berliner Mauer und die Grenzanlagen der DDR schlossen Bürgerinnen und Bürger in einem Unrechtsstaat ein.
Als grausame Todesstreifen machten sie den Traum so vieler von Freiheit und Selbstbestimmung zunichte und kosteten Hunderte das Leben. Die Berliner Mauer steht symbolisch für das Misstrauen einer Regierung gegenüber dem eigenen Volk. Erst die Friedliche Revolution, angetrieben durch das unbedingte Streben eines Großteils der Bevölkerung nach Freiheit und Demokratie, brachte das Ende für Mauern und Grenzanlagen. Die Geschichte hat immer wieder gezeigt: Dieses Streben kennt keine Grenzen.“

